Kriminalitätsangst der Bürger gestiegen

‚Sicher in Heidelberg‘: Polizei und Stadt beraten weitere Maßnahmen

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Der regelmäßige Austausch zwischen der Stadt Heidelberg und dem Polizeipräsidium Mannheim ist ein Baustein der Sicherheitspartnerschaft. 

Heidelberg - Ein erstes Treffen zwischen Stadt und Polizei soll die weiteren Maßnahmen zur Partnerschaft ‚Sicher in Heidelberg‘ besprechen - und das ist das Ergebnis:

Am 9. Februar gründete die Stadt Heidelberg und das Land Baden-Württemberg die Partnerschaft ‚Sicher in Heidelberg‘. Denn eine repräsentative Sicherheitsbefragung im Jahr 2017 hat ergeben, dass sowohl die Kriminalitätsfurcht als auch die -Belastung deutlich gestiegen ist! Bei der Gründung ist unter anderem ein regelmäßiger Austausch der Sicherheitsbehörden vereinbart worden.

Beim ersten Treffen am Dienstag (17. April) haben die Vertreter der Stadt und der Polizei Mannheim im Bürgeramt Mitte über die aktuelle Sicherheitslage und über die Einsatzkonzepte der Sicherheitskräfte gesprochen:

Ziel sei es einerseits, die objektive Sicherheitslage zu verbessern, und andererseits, das Sicherheitsgefühl der Bürger und Touristen zu stärken. 

>>> ‚Sicher in Heidelberg‘: Polizei zieht nach einem Monat Bilanz

Stadt und Land planen folgende Maßnahmen:

  • Mehr Präsenz von Polizei im öffentlichen Raum (Schwerpunkteinsätze in der Altstadt und auf der Neckarwiese)
  • Verstärkung des Kommunalen Ordnungsdienstes von 16 auf 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (aktuell laufen die Vorstellungsgespräche) 
  • Videoüberwachung zur Abschreckung, Erhöhung des Sicherheitsgefühls, Aufklärung von Straftaten an Kriminalitätsschwerpunkten 
  • Beleuchtungskonzept Neckarwiese (konsequentes Einschreiten von Polizei und KOD in Konfliktsituationen; geplant ist eine vier- bis sechswöchige Probephase) 
  • Unterstützung des Landeskriminalamtes bei der Bekämpfung von Autoaufbrüchen ist angelaufen 
  • Bekämpfung der Wohnungseinbrüche (unter anderem mit dem Einsatz von Informationsfahrzeugen in den Stadtteilen zur verstärkten Aufklärung und Beratung)

Erste Erfolge

  • Brennpunkteinsätze gab es am Bismarckplatz, in der Innenstadt und Altstadt, am Seegarten/Busshuttle PHV, in der Schwanenteichanlage, am Hauptbahnhof und an der Neckarwiese (witterungsbedingt) 
  • Im Einsatz waren das Polizeipräsidium Mannheim mit insgesamt 200 Beamten sowie die Bereitschaftspolizei Bruchsal (750 Beamte) 
  • Polizeiliche Maßnahmen: unter anderem 2.126 kontrollierte Personen, 790 Personendurchsuchungen, 174 Fahrzeugkontrollen, 22 Festnahmen, 35 Platzverweise 
  • Festgestellte Straftaten/Ordnungswidrigkeiten: unter anderem 87 Strafanzeigen (u.a. wegen Drogen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) und 38 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen (überwiegend ‚Wildpinkeln‘)

Insgesamt hat der Gemeinderat im Doppelhaushalt 2017/18 pro Jahr für die Kriminalprävention rund 520.000 Euro beziehungsweise 540.000 Euro bewilligt.

jab/pm

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