Metall- und Elektroindustrie

„Augen auf Arbeitgeber“! Warnstreik der IG Metall geht weiter

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Warnstreiks der IG Metall im Heidelberger Pfaffengrund

Heidelberg-Pfaffengrund - Am Dienstag (16. Januar) setzt die IG Metall ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie fort. Rund 900 Menschen machen dabei mit:

Wieder einmal hat die Gewerkschaft die Beschäftigten von Heidelberger Betrieb dazu aufgefordert, ihre Arbeit niederzulegen. Den Aufruf befolgen zahlreiche Mitarbeiter und sie marschieren gemeinsam von Pfaffengrund auf den Marktplatz, um dort einer Kundgebung zu lauschen.

Vor Ort trifft der Demonstrationszug auf weitere Beschäftigte von Betrieben aus St. Leon-Rot und Meckesheim. Insgesamt versammeln sich 800 Personen auf dem Marktplatz, weitere 100 Beschäftigte beteiligen sich zusätzlich an Warnstreiks. Von den späteren Spät- und Nachtschichten wird zudem erwartet, dass weitere Angestellte ihre Arbeit niederlegen.

Der Demonstrationszug läuft von Pfaffengrund zum Marktplatz

Die Beschäftigten stammen aus folgenden Betrieben 

ABB, BorgWarner, Haldex, Lisi Automotive GmbH, ProMinent GmbH, Rockwell Collins Deutschland, TI Automotive GmbH, Forschungs- und Entwicklungszentrums der Heidelberger Druckmaschinen AG, KS Gleitlager, C. Josef Lamy GmbH und von SKF Linearsysteme

Stimmung auf Kundgebung ist kämpferisch

In drei Ansprachen unterstreichen die Redner noch einmal die Notwendigkeit der Forderungen der IG Metall. „Während Dividenden an Aktionäre ausgeschüttet würden, wolle man bei den Beschäftigten sparen, war die einstimmige Meinung. Gleichzeitig hätten sich die Beschäftigten immer flexibel gezeigt, wenn die wirtschaftliche Lage es verlangt habe. Nun hätten sie es verdient auch flexibel sein zu können, wenn es die private Lage verlange“, heißt es am Dienstag in einer Pressemitteilung der IG Metall. 

„Augen auf Arbeitgeber“ heißt es auf einem Plakat der Streikenden

Mirko Geiger, erster Bevollmächtigter der IG Metall Heidelberg, betont in seiner Ansprache, dass man sehr wohl fähig sein, sich zu holen, was die Beschäftigten verdient hätten.

Übrigens: Es seien weitere Warnstreiks bis zu den nächsten Verhandlungen geplant, wenn nötig auch Tagesstreiks. 

>>> Auch in der Pfalz wird gestreikt

pm/jol

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