Raser durchbricht Straßensperre

Polizei jagt blutüberströmten Mercedes-Fahrer: Neue Details zur irren Verfolgungsfahrt

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Verfolgungsjagd mit der Polizei endet an Gartenzaun

Heidelberg - Eine irre Verfolgungsjagd liefert sich ein Mercedes-Fahrer mit der Polizei. Doch trotz seiner Festnahme sind noch viele Fragen offen – das ist bisher bekannt: 

  • Raser liefert sich Verfolgungsjagd durch Heidelberg
  • Mercedes fährt vor Polizei davon
  • Verfolgungsfahrt endet mit einem Unfall
  • Der Fahrer wird schwer verletzt festgenommen

Update vom 27. Juli, 13 Uhr: Noch immer dauern die Ermittlungen zur Verfolgungsfahrt am Freitagnachmittag durch Heidelberg an. Wie die Polizei berichtet, hat sich das Schlimmste größtenteils im Industriegebiet in Heidelberg-Wieblingen abgespielt. Der 30-jährige Raser schreckt bei seiner Flucht vor nichts zurück. Selbst als die Polizei einen Streifenwagen quer auf die Straße stellt, um ihm zum Anhalten zu bewegen, rammt er diesen mit seinem Mercedes einfach weg. Doch dann verliert er kurz darauf die Kontrolle über den Wagen und kracht gegen einen Zaun.

Er hat eine stark blutende Verletzung am Arm, die nicht durch den Unfall in Heidelberg entstanden sein kann. Zeugen haben den Mann bereits in Mannheim blutüberströmt gesehen. Woher diese Verletzung stammt, ist weiterhin unklar. Auch das Motiv des Mannes stellt die Polizei vor ein Rätsel. Was also vor der Verfolgungsjagd bereits in Mannheim passiert ist, ermittelt die Polizei in Heidelberg.

Verfolgungsjagd endet in Crash – Fotos von der Unfallstelle

Der 30-Jährige ist während der Fahrt stark betrunken gewesen und hat vermutlich auch Drogen genommen. Der Mercedes ist sichergestellt und auch der Führerschein des Rasers beschlagnahmt.

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Heidelberg: Blutige Verfolgungsjagd durch Wieblingen – Zeugen gesucht

Durch den Unfall entsteht ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Glücklicherweise werden bei der irren Fahrt des 30-Jährigen weder Polizisten noch Unbeteiligte verletzt. 

Die Polizei sucht Zeugen, die durch den Raser gefährdet worden sind oder die ihn auf deiner Irrfahrt durch Heidelberg oder Mannheim beobachtet haben. Diese sollen sich bei der Polizei in Heidelberg unter ☎ 06221 34180 melden.

Update, 16:20 Uhr: Wie sich herausstellt, spielen sich bei der Verfolgungsjagd in Heidelberg am Freitag noch weitaus dramatischere Szenen aus, als gedacht. Wie die Polizei mitteilt, hätten Zeugen gegen 12:30 Uhr mitgeteilt, dass ein blutüberströmter Autofahrer in Mannheim aus seinem Mercedes heraus andere Verkehrsteilnehmer anpöbeln würde. In Mannheim kann der Mercedes-Fahrer nicht mehr gefunden werden – dafür berichten Zeugen in Heidelberg kurz später von einem auffälligen Mercedes.

Heidelberg: Blutüberströmter Mann flüchtet vor Polizei – dramatische Verfolgungsjagd

Der verdächtige Mercedes wird durch Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Süd im Gewerbegebiet in Wieblingen gesichtet. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollen, gibt dieser plötzlich Gas. Wegen des extrem gefährlichen Fahrstils des Mannes halten die Polizisten während der Verfolgungsjagd in Heidelberg einen Sicherheitsabstand. Im Grenzhöferweg richtet die Polizei eine Straßensperre ein, um den rasenden Mercedes-Fahrer in Heidelberg zu stoppen.  

Heidelberg: Drama während Verfolgungsjagd – Mercedes durchspricht Straßensperre

Trotz eines querstehenden Streifenwagens rast der 30-jährige Mercedes-Fahrer während der Verfolgungsjagd in Heidelberg nahezu ungebremst auf die Straßensperre zu. Dabei rammt er das Polizeiauto und gelangt so zwischen Gehweg und Streifenwagen weiter in Richtung Waldhofer Straße. Dort verliert er die Kontrolle über seinen Mercedes und kracht gegen einen Zaun. 

Polizisten stellen anschließend fest, dass der Mann tatsächlich eine blutende Verletzung am Arm hat. Er wird in ein Krankenhaus eingeliefert, sein Fahrzeug sichergestellt. 

Heidelberg: Verfolgungsjagd durch Wieblingen: Mercedes-Fahrer baut Crash

Update, 15:44 Uhr: Die Ermittlungen zu der Verfolgungsfahrt durch Heidelberg laufen. Nach ersten Informationen haben zunächst zwei Streifenwagen die Jagd auf den Mercedes-Raser aufgenommen. Dieser soll laut einer Augenzeugin mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Heidelberg gebrettert sein. Er sei durch eine Total-Tankstelle gerast und habe versucht die Polizei abzuschütteln. Doch als dies nicht gelingt, sei er die Waldhofer Straße weiter entlang gerast. Dort besteht Tempo 30. 

Der Fahrer trifft einen Randstein auf der Straße, verliert die Kontrolle über seinen Mercedes, schleudert nach links und kracht gegen den Zaun. Mit Verletzungen wird der Mann mit einem Rettungswagen und unter Begleitung von Polizisten in ein Krankenhaus gebracht. Sowohl am Mercedes als auch an einem Streifenwagen sind Beschädigungen zu finden. Offenbar hat der Raser zuvor versucht, das Polizeiauto zu rammen. 

Heidelberg: Dramatische Verfolgungsjagd – Mercedes-Fahrer rast durch Wieblingen

Erstmeldung vom 26. Juli, 15:14 Uhr: Große Aufregung am Freitagnachmittag (26. Juli) gegen 13:20 Uhr in Heidelberg-Wieblingen! Ein Mercedes rast durch die Stadt und wird von der Polizei verfolgt. Nach ersten Informationen haben die Beamten bereits in der Umgehungsstraße den Fahrer des Mercedes CLS ins Visier genommen und sind ihm gefolgt. Die genauen Hintergründe, warum die Verfolgung überhaupt erst aufgenommen werden musste, sind bislang jedoch noch unklar.

Auch in Walldorf liefert sich kürzlich ein Raser eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei brettert er mit über 120 Sachen durchs Feld.

Heidelberg: Verfolgungsjagd in Wieblingen endet dramatisch

Die spektakuläre Verfolgungsjagd durch Heidelberg endet abrupt in Wieblingen, als der Fahrer des Mercedes an der Kreuzung Waldhofer Straße/Grenzhöfer Weg gegen einen Gartenzaun kracht. Offenbar verletzt sich der Mann dabei schwer. Die Polizei ist mit mehreren Streifenwagen vor Ort, auch ein Rettungswagen wird gerufen. Eine Augenzeugin berichtet uns, dass der Mann mit voller Wucht gegen den Zaun, der sich am REWE in Wieblingen befindet, gefahren sei.

Verfolgungsjagd mit der Polizei endet an Gartenzaun

Eine dramatische Verfolgungsjagd ereignete sich im Dezember 2018 in Heppenheim. Ein 18-Jähriger wollte vor einer Polizeikontrolle flüchten und raste eine 39-jährige Mutter auf einem Parkplatz an der A5 tot. Ihr Sohn wurde bei dem schrecklichen Unfall schwer verletzt. Bei dem Prozess gegen den jungen Autofahrer, sagt auch der Vater, der alles mitansehen musste, aus. 

pri/jol

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