„Schüler sind besser als ihr Ruf“

Lichtkontrolle vor Gymnasien – positive Bilanz

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Die Kontrolle ergibt – die meisten Fahrradfahrer sind gut auf die dunkle Jahreszeit vorbereitet. (Symbolfoto)

Heidelberg - Eine Woche lang hat die Polizei vor drei Heidelberger Schulen die Fahrradbeleuchtung der Schüler überprüft. Die positive Bilanz – nur drei Radler blieben uneinsichtig. 

Vom 26. November bis zum 3. Dezember standen die Polizisten eine Woche lang jeden Morgen vor drei Heidelberger Gymnasien und kontrollierten die Beleuchtung an den Fahrrädern der Schüler. 

Kontrolliert wurde an dem Helmholtz-, dem Kurfürst-Friedrich- und dem Bunsen-Gymnasium. Diese Schulen sind über Radstrecken zu erreichen, an denen statistisch auffallend häufig Unfälle geschehen. 

Mehr als 300 radelnde Schüler hat die Polizei täglich kontrolliert. Insgesamt mussten nur 58 Fahrräder beanstandet werden.

Die Fahrradfahrer haben „Mängelkarten“ erhalten. Innerhalb von acht Tagen müssen diese Karten – unterschrieben von den Eltern oder dem Klassenlehrer wieder abgegeben werden. Bis dahin muss das Fahrrad winterfest gemacht worden sein. Kommt die Mängelkarte nicht zurück, erhalten die Eltern unerfreuliche Post von der Verkehrspolizei.

„Wir sind sehr zufrieden. Der erzieherische Effekt ist eingetreten, die Verkehrssicherheit wurde verbessert. Und – die Schüler sind besser als ihr Ruf“, so Dieter Schäfer, der Leiter der Verkehrspolizeidirektion Heidelberg. 

Am Ende der Aktion waren nur noch drei uneinsichtige Schüler ohne Licht am Rad unterwegs. 

Im Februar 2015 sollen die Kontrollen an weiteren Heidelberger Schulen fortgeführt werden. 

pol/mk

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