Für Schüler und Lehrer

Heidelberg startet Pilotprojekt gegen Radikalisierung

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Das Projekt „Quwwa“ soll Schüler und Lehrer bei der Prävention von Radikalisierungsprozessen unterstützen (Symbolfoto)

Heidelberg - Das kommunale Pilotprojekt „Quwwa“ widmet sich einem wichtigen Thema: der Radikalisierung von Jugendlichen. Wie das Projekt bei der Prävention Unterstützung leisten soll: 

Viele Menschen verunsichert die zunehmende Diskussion zum Thema Islam und Muslime. Das Thema emotionalisiert vor allem auch Jugendliche – und das machen sich Islamisten und Akteure aus dem rechten Spektrum gleichermaßen zu Nutze. Immer häufiger wissen Lehrer nicht genau, wie sie auf ‚religiös‘ argumentierende Jugendliche oder rassistische Äußerungen optimal reagieren können. Hier soll das Projekt „Quwwa“ Unterstützung leisten. 

Das Wort „Quwwa“ stammt aus dem Arabischen und bedeutet „Stärke“. Bei der Prävention von Radikalisierungsprozessen sollen neben Lehrern und Vertretern der Schulleitungen und der Schulsozialarbeit an den Heidelberger Schulen auch die Schüler unterstützt werden. Das bei „Mosaik Deutschland e. V.“ angesiedelte Projekt ist eine gemeinsame Initiative der Stadt Heidelberg und des Vereins „Sicheres Heidelberg e. V.“ in Kooperation mit dem Polizeipräsidium Mannheim. Es wendet sich an alle Heidelberger Schulen ab der Sekundarstufe 1.

Geplant sind unter anderem Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie eine Hotline für jegliche Fragen zu dieser Problematik. 

pm/kab

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