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Heidelberg: Krankenbesuche in Kliniken wieder erlaubt – DIESE Regeln gelten

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Von: Peter Kiefer

Heidelberg - Endlich wieder (schwer-)kranke Angehörige oder Freunde im Krankenhaus besuchen, um ihnen Aufmunterung, Liebe und ein Lächeln zu schenken. So ist es seit 25. Mai wieder möglich:

Vor dem Hintergrund der aktuell stetig sinkenden Infektionszahlen mit dem tückischen Coronavirus sind seit Dienstag (25. Mai) am Uni-Klinikum Heidelberg wieder Besuche erlaubt – unter bestimmten Voraussetzungen. Der Beschluss der Task Force des Universitätsklinikums Heidelbergs (UKHD) und des „Interklinischen Stabs“, eines Gremiums aus Vertretern aller Kliniken der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises, bezieht sich auf die am 14. Mai aktualisierte Corona-Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg und gilt für alle Krankenhäuser der Region.

Alle Besucher benötigen die Bescheinigung eines tagesaktuellen Testergebnisses, einer vollständigen Impfung oder Genesung. Auf diese Weise wird der Schutz von Patienten und Mitarbeitenden gewährleistet.

Die neuen Besuchsregeln im Detail:

Weiterhin gilt: Personen mit grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Schnupfen, Fieber oder Durchfall sind als Besucher grundsätzlich nicht zugelassen.

Ausnahmen von den Einschränkungen gelten nach Absprache mit den Stationsteams für:

Coronavirus - Schnelltests bei Maschinenbauer Harro Höfliger
Ein Schnelltest wird durchgeführt. (Symbolfofo) © Marijan Murat

In der Kinderklinik gilt:

In der Frauenklinik gilt:

Im Zentrum für Psychosoziale Medizin (ZPM) gilt: Die dort stationär betreuten Patienten dürfen, soweit sie selbst mobil sind, auch weiterhin keine Besuche in den Kliniken empfangen, sondern sollen sich nach Möglichkeit im Außenbereich treffen.

Voraussetzungen für den Besuch in den Universitätskliniken:

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Generell gilt bei Krankenbesuchen: Handhygiene, Abstand, und Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Maske) tragen. © Patrick Pleul/dpa

Heidelberg: Bis sich Abläufe eingespielt haben – Bei Krankenbesuchen viel Geduld mitbringen

Wer kein tagesaktuelles Testergebnis vorweisen kann, hat die Möglichkeit, sich an einem speziell eingerichteten „Abstrichfenster“ am Altbau Chirurgie zwischen 15 und 17 Uhr testen zu lassen. Dies wird allerdings voraussichtlich mit längeren Wartezeiten verbunden sein. „Wir bitten daher alle Besucherinnen und Besucher sich im Vorfeld in den örtlichen Testzentren testen zu lassen. Das trägt zu reibungslosen Abläufen bei und vermeidet Wartezeiten“, betont Edgar Reisch, Pflegedirektor des UKHD. Eine Liste der Testzentren in Heidelberg findet sich hier.

Um Verständnis für die im ersten Schritt zwar erweiterten, aber noch restriktiven Besuchsregeln wirbt Prof. Dr. Jürgen Bauer, Ärztlicher Direktor des Agaplesion Bethanien Krankenhaus Heidelberg und Leiter des Interklinischen Stabs: „Solange nicht klar ist, ob die derzeit umgesetzten Öffnungsschritte in Stadt und Landkreis möglicherweise wieder zu einem Anstieg der Infektionszahlen führen, sind wir lieber vorsichtig und kommen auf diese Weise unserer Fürsorgepflicht gegenüber Patienten und Mitarbeitenden nach. Bei weiter fallenden Inzidenzwerten wird es weitere Lockerungen geben“, verspricht er.

Alle Besucher sollten zudem gerade in den ersten Tagen Geduld mitbringen, da die Abläufe bei der Eingangskontrolle noch nicht eingespielt seien. (PM/pek)

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