Architekten stellen aus

,Denk mal Utopia!‘: Zukunftsvisionen für Heidelberg

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Think Big – das ist quasi auch das Motto der Ausstellung.

Heidelberg-Rohrbach - Ein Staudamm, eine geflutete Innenstadt, eine zweite Alte Brücke: Die Bilder von Heidelberg sind recht illusorisch. Und das sollen sie auch sein: 

,Denk mal Utopia‘: Das ist nicht nur der Name der Ausstellung in der Chapel (Ecke Rheinstraße / Römerstraße). Es ist auch die Aufforderung an die präsentierenden Architekten, die dort 30 fantasievolle Zukunftsentwürfe von Heidelberg zum Besten geben. 

Grenzen setzen?

Dass sie dabei keine Grenzen setzen, wird bei einem Blick auf die 40 mal 40 Zentimeter Modelle schnell klar. Obwohl: Manche tun es dann doch. So zeichnen Uwe Bellm und Nicolas Meiringe beispielsweise ein Bild von Heidelberg auf dem ein gigantischer Staudamm die Stadt teilt!

Hauß würde den Heidelberger Hauptbahnhof gern grüner sehen.

In diesem steht zwar die Hauptstraße – samt ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten – unter Wasser. Dafür befände sich aber ein schöner See vor dem Schloss auf dem gesegelt werden könnte. Die historische Anlage selbst, wäre von einem schmucken Strand umgeben.

Heidelberg soll grüner werden

Etwas bodenständiger geht Christiane Hauß an ihre Zukunftsvision von Heidelberg. Sie träumt voneinem Park, der großräumig den Hauptbahnhof umgibt – bis nach Wieblingen und Rohrbach.

Till Schweizer setzt dagegen auf Praktikabilität.

Dort hätten Bahnfahrer die Möglichkeit, sich im Grünen auf dem Skate-Park oder der Laufstrecke auszutoben oder auf Sitzbänken und Cafés zu relaxen. 

Eine zweite alte Brücke

Till Schweizer setzt dagegen auf Praktikabilität – und provoziert gleichzeitig. Seine Vorstellung des Heidelbergs der Zukunft beinhaltet eine detailgetreue Kopie der Alten Brücke. Diese fungiert als Überführung über die A5 und als Anbindung an das Patrick-Henry-Village. 

Finissage und Publikumspreis

Welche Vision Dir am besten gefällt, darüber kannst Du noch bis zum Donnerstag (14. Juni) abstimmen. Dann findet die Finissage statt, wo der Publikumspreis verliehen wird. Bis dahin ist die Ausstellung täglich von 15 Uhr bis 20 Uhr zu sehen.

gs 

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