Neue Wohnungen sollen entstehen

Kaufvertrag unterschrieben! Das passiert mit Konversionsfläche US-Hospital 

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Die Konversionsfläche US Hospital

Heidelberg-Rohrbach - Das ehemalige US-Hospital ist offiziell verkauft. Nun wird neuer Wohnraum und eine große Parkanlage versprochen. Mehr dazu:

Am Montag (29. Oktober) einigen sich die Stadt Heidelberg und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) über den Kauf der Koversionsfläche US-Hospital. Der Vertrag ist unterzeichnet und nun können die weiteren Maßnahmen in die Wege geleitet werden.

Auf dem alten Hospital-Gelände werden wir ein zukunftsweisendes Wohnquartier rund um einengroßen Park entwickeln. Unsere Wohnungsbaugesellschaft GGH hat hierfür bereits ein völlig neues Konzept entwickelt. Für einen Teil der Wohnungen gilt dann der Grundsatz: Die Miete liegt nicht höher als 30 Prozent des verfügbaren Einkommens. Das Ziel, bezahlbaren Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten zu schaffen, hat die BImA mit einem deutlichen Preisnachlass unterstützt“, so Oberbürgermeister Eckart Würzner.

US-Hospital: Ein Gelände mit Zukunft

Über den Kaufpreis schweigen allerdings beide Seiten. Es ist lediglich bekannt, dass die BImA eine „erhebliche Verbilligungen für die Errichtung von Sozialwohnungen“ gewährleistet. Das teilt die Stadt Heidelberg am Montag in einer Pressemitteilung mit. 

Mit den gewährten Verbilligungen leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Wohnraumversorgung und zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Heidelberg. Die BImA hat jetzt bereits Konversionsliegenschaften mit einer Größe von rund 75 Hektar und 1.000 Bestandswohnungen an die Stadt Heidelberg oder deren Tochtergesellschaften verkauft. Sie ermöglicht damit die Schaffung von circa 2.100 neuen Wohnungen“, erklärt Paul Johannes Fietz, zuständiges Mitglied im Vorstand der BImA.

Planungen für ehemalige US-Fläche weit vorangeschritten

Bereits im Mai 2017 beschloss der Gemeinderat einen Rahmenplan für die Konversionsfläche US-Hospital. Auf dem rund 9,5 Hektar großen Areal sollen etwa 600 Wohnungen entstehen. Bei 40 Prozent des Wohnraums soll der Grundsatz gelten, dass Bewohner nur 30 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Warmmiete bezahlen müssen. Rund 10 Prozent des Wohnraums sollen zudem um 10 Prozent unter Marktwert als Eigentumswohnungen an Menschen gehen, die die Einkommensgrenzen des Landesförderprogramms Wohnungsbau nicht überschreiten.

Das Zentrum des Quartiers bildet ein großer Park mit einer zentralen Spiel- und Liegewiese und großzügigen Spielplätzen. Der Verkehr soll im Quartier stark reduziert werden. Ein Parkhaus im Süden und weitere Tiefgaragen sollen vermeiden, dass öffentliche Straßen zugeparkt werden. Der Rad- und Fußverkehr wird besonders gefördert.

Weitere Nutzer stehen ebenfalls bereits fest: Das Collegium Academicum plant in Bestands- und Neubauten 200 Wohnplätze für Studierende. 

Fotos vom Zimmer für Studis und Azubis auf dem Uni-Platz

Das Montessori-Zentrum wird mit Schule und Kindertagesstätte in ein Bestandsgebäude an der Karlsruher Straße und zwei Neubauten ziehen. In eine ehemalige Kapelle könnte ein Quartierstreff einziehen. Die Lebenshilfe Heidelberg hat bereits einen Standort an der Freiburger Straße und erhält in direkter Nachbarschaft nun einen Erweiterungsbau.

pm/jol

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