Mehrwert für die Schulsituation in der Südstadt

Sanierungs-Endspurt in der ehemaligen Mark-Twain-Schule!

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Der Musikraum der ehemaligen Mark-Twain-Schule in der Südstadt wird nach der Sanierung künftig als Konferenzraum von der beruflichen Julius-Springer-Schule genutzt.

Heidelberg – Seit Februar 2016 wird die ehemalige Mark-Twain-Schule auf der Konversionsfläche in der Südstadt saniert. Wie die Schulsituation in der Südstadt davon profitieren soll:

Ein Großprojekt der Schulmodernisierung in Heidelberg geht in die Endphase: Seit Februar 2016 wird die ehemalige Mark-Twain-Schule auf der Konversionsfläche in der Südstadt saniert. Sie soll ab dem Schuljahr 2017/2018 von der beruflichen Julius-Springer-Schule genutzt werden. Die Springer-Schule ist derzeit noch Teil des Komplexes zwischen Rohrbacher Straße und Römerstraße, wo sich auch die Willy-Hellpach- und die Pestalozzischule befinden. In die Sanierung der Mark-Twain-Schule investiert die Stadt 13 Millionen Euro.

„Die Sanierung der Mark-Twain-Schule ist unser größtes Schulmodernisierungsprojekt in diesem Jahr mit einem Nutzen in doppelter Hinsicht: für die Schüler der Julius-Springer-Schule, die vor allem vom größeren Raumangebot profitieren, aber auch für die optimale Entwicklung der Schulsituation in der gesamten Südstadt“, sagte Erster Bürgermeister und Baudezernent Jürgen Odszuck bei der Begehung der Baustelle Montag.

„Unser Ansatz in Heidelberg ist, aus den Konversionsflächen lebendige Stadtquartiere zu machen – dazu gehören natürlich auch Schulen. Dass wir hier in der Südstadt die Schule für eine Nachnutzung erhalten konnten, ist für die Entwicklung des Quartiers ideal“, so Odszuck.

Großer Mehrwert für die Schulsituation in der Südstadt

Durch den Umzug der Springer-Schule ergeben sich auch für die berufliche Willy-Hellpach- und die Pestalozzi-Grundschule Verbesserungen. Wenn die Springer-Schule umgezogen ist, stehen deren alte Gebäude zum einen als Ausweichquartier für die Sanierung der Willy-Hellpach-Schule zur Verfügung. Zum anderen bekommt die Pestalozzi-Schule mehr Räume für die Grundschüler, deren Zahl durch die Entwicklung der Konversionsfläche Mark-Twain-Village bald steigen wird.

Die Julius-Springer-Schule mit ihren mehr als 1.600 Schülerinnen und Schülern hat bereits seit längerem mit Raummangel zu kämpfen. Zuletzt wurde ein Bedarf von 24 zusätzlichen Räumen mit einer Programmfläche von fast 2.000 Quadratmetern festgestellt. Mit dem Abzug der amerikanischen Streitkräfte ergab sich die Möglichkeit, die ehemalige Mark-Twain-Schule zu übernehmen und nach deren Sanierung die Julius-Springer-Schule in dieses Gebäude zu verlegen.

Sanierungsarbeiten laufen mit Hochdruck

Die Mark-Twain-Schule ist in den 1950er Jahren entstanden und wurde in der Vergangenheit in verschiedenen Abschnitten erweitert und saniert. Die Schule besteht aus mehreren Gebäuden. Davon werden für die Julius-Springer-Schule die ehemalige High School, ein vierstöckiger Bau mit Satteldach, und die ehemalige Elementary School, ein dreistöckiges Gebäude mit Flachdach und einem erdgeschossigen Anbau renoviert und barrierefrei gestaltet.

Am äußeren Erscheinungsbild der Gebäude wird sich durch die Renovierungsmaßnahmen nicht viel ändern. Die Fenster der Südfassade bleiben größtenteils erhalten und auch die Putzfassade bleibt unverändert. Im Außenbereich sind die Dacharbeiten in beiden Schulgebäuden so gut wie abgeschlossen, die Fenster fast vollständig erneuert und der Sonnenschutz größtenteils nachgerüstet.

Wegen unerwartet schlechter Substanz musste der komplette Estrich auf rund 9.000 Quadratmetern erneuert werden, ebenso große Teile des Wandputzes sowie Schäden an den Decken. Derzeit wird mit Hochdruck auf der Baustelle gearbeitet, um die dadurch entstandenen Terminverzögerungen aufzuholen.

pm/kp

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