Mit Experten der Uni Heidelberg

Schlechte Luft: Greenpeace misst Stickstoffdioxid-Werte

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Zusammen mit Experten der Uni Heidelberg untersucht Greenpeace die Luftverschmutzung in Großstädten (Symbolfoto).

Heidelberg - Zusammen mit Heidelberger Experten untersucht die Umweltorganisation Greenpeace die Stickstoffdioxid-Werte in Großstädten. Die ersten Ergebnisse liegen bereits vor:

Die Umweltorganisation Greenpeace hat am Dienstag in Köln eigene Messungen der Stickstoffdioxid-Konzentration in deutschen Innenstädten gestartet. Der Grund: Vor allem in der Landeshauptstatt herrscht schlechte Luft, erstmals wurde im Januar Feinstaubalarm ausgerufen.

Gemeinsam mit Experten der Universität Heidelberg will Greenpeace so „das Ausmaß des Problems abseits der wenigen offiziellen Messstationen“ untersuchen. 

Die Greenpeace-Messwerte haben am Dienstag gleich an mehreren Kölner Hauptstraßen zwischen 60 und 70 Mikrogramm pro Kubikmeter angezeigt. Der EU-Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm pro Kubikmeter, allerdings handelt es sich dabei um einen Jahres-Durchschnittswert.

Die Messungen wird Greenpeace in den kommenden Tagen auch in Stuttgart, Tübingen, Freiburg, München, Düsseldorf, Dortmund, Nürnberg, Augsburg, Frankfurt, Mainz und Wiesbaden durchführen. Am Ende wollen die Umweltschützer eine Bilanz ziehen.

Hauptursache für die Stickstoffdioxid-Konzentration sind Autoabgase, insbesondere von Dieselfahrzeugen. Stickstoffdioxid reizt die Atemwege und kann die Lungenfunktion schädigen.

dpa/mk

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