Wasser und Öl im Motorraum

Großeinsatz: Frachtschiff schlägt auf Neckar leck

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Ein holländisches Gütermotorschiff schlägt auf dem Neckar zwischen Heidelberg und Neckargemünd leck.

Heidelberg-Schlierbach - Am Dienstagmittag schlägt ein holländisches Frachtschiff auf dem Neckar kurz vor der Schleuse Neckargemünd leck! Der Motorraum läuft mit Wasser voll:

Am Dienstag (27. März) kommt es zu einem Malheur auf dem Neckar zwischen Heidelberg und Neckargemünd.

+++ UPDATE (28. März): Der von einer Havarie betroffene Gütermotorkahn kann erst am Donnerstag (29. März) seine Fahrt fortsetzen. Das haben Reederei und Kapitän entschieden, teilt die Polizei am Mittwoch mit. Technisch gesehen ist das Schiff, in dessen Maschinenraum am Dienstag Wasser eingedrungen ist, jedoch sicher und einer Weiterfahrt steht nichts im Weg, heißt es. 

Die Feuerwehr hat den Bereich leergepumpt und nahe der Schleuse Neckargemünd bei Heidelberg vorsorglich eine Ölsperre ausgelegt. Es sind aber der Polizei zufolge keine (Schad-)Stoffe in den Fluss geraten. 

+++ UPDATE (16:22 Uhr): Gegen 11 Uhr hat der Schiffsführer nahe der Schleuse Neckargemünd dem Wassereinbruch im Maschinenraum festgestellt. Laut der Polizei sind keine Stoff ausgetreten. „Es kam zu keinen Umweltbeeinträchtigungen“, so das Polizeipräsidium Mannheim.

Ein Sachverständiger wird nun prüfen, ob das Schiff weiterfahren kann. Die Ursache ist weiterhin unbekannt.

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Gütermotorschiff schlägt leck: Feuerwehr im Einsatz

Ein Frachtschiff aus den Niederlanden, das mit einem Zementgrundstoff beladen ist, schlägt aus noch unbekannten Gründen leck. Das Schiff läuft mit etwa 30 Kubikmetern Wasser voll und im Motorraum vermischt sich das Wasser mit dem Öl.

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist vor Ort: Die DLRG, Polizei und Feuerwehr mit vier Pumpfahrzeugen, von denen drei neun Kubikliter und eines fünf Kubikliter fasst. Die Feuerwehr errichtet im Neckar eine Ölsperre.

Die B37 ist in Richtung Heidelberg einseitig gesperrt, es kommt aber nicht zu größeren Verkehrsbehinderungen. Der Einsatz wird noch bis mindestens 16 Uhr andauern. Glücklicherweise droht das Schiff nicht zu sinken.

dpa/pol/pri/hew

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