Umfrage

Überzeugt die Snapchat-Brille? Wir haben Dich gefragt!

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Heidelberg-Altstadt - Die abgefahrene „Spectacles“ ist endlich da! Ist sie das neue Must-have oder doch nur eine Spielerei? Du hast uns Deine Meinung verraten:

Seit Freitag kannst Du die Snapchat-Brille nun auch in Deutschland bekommen. Du kaufst sie entweder im Onlineshop oder greifst auf einen der Verkaufsautomaten zurück. Diese knallgelben Automaten, gennant „Snapbots“, stehen immer nur für kurze Zeit in Großstädten wie Berlin, Paris, Barcelona, Venedig oder London. 

Wir haben uns zwei der Brillen in die Redaktion bestellt. Bereits auf den ersten Blick fällt auf, wie jung und poppig sie gestaltet sind. Die Absicht des Herstellers ist es, nicht wie die „Google Glass“ zu scheitern, die von Datenschutz Vertretern förmlich zerrissen wurde. Die „Spectacles“ soll eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Das Design zielt also darauf ab, dass die Brille nicht nur als technisches Gerät, sondern auch als cooles Accessoire gesehen wird. 

Die Anwendung der Videobrille ist ziemlich leicht. Einfach Bluetooth am Handy anschalten und schon ist man mit der Brille verbunden. Nun muss man nur noch auf den Aufnahmeknopf oben an der Brille drücken und schon hat man seinen ersten zehn Sekunden Clip. Um das Video zu verlängern, muss man einfach während der Aufnahme erneut auf den Knopf drücken und kann so bis zu 30 Sekunden filmen. 

Allerdings bietet die Qualität der Videos noch Raum für Verbesserungen. Sie sind leicht unscharf und nicht mit dem zu vergleichen, was eine Smartphone Kamera heutzutage leisten kann.

Wie alle anderen Snaps kann man die Videos dann auch bearbeiten, mit Texten versehen, coole Filter drüber legen oder mit Stickern verschönern.

Eine weitere Besonderheit der „Spectacles“ ist, dass man sie unterwegs aufladen kann, indem man sie einfach in ihr Etui legt, denn dort ist der Akku enthalten. Ab und zu muss man dann natürlich auch noch das Etui aufladen oder lädt einfach die Brille direkt mit dem Ladekabel auf.

Aber kann die Brille auf der Straße überzeugen? Bei einer Umfrage in der Heidelberger Altstadt haben wir Dich gefragt, wie Du die Snapchatbrille findest und ob Du Dir eine kaufen würdest. Das Ergebnis war eindeutig: Zwar sind alle beim Ausprobieren der Brille total beeindruckt, aber kaufen würde sie sich keiner. 

Der größte Kritikpunkt der Passanten ist die kurze Dauer der Clips. Sie können sich beispielsweise für Events gut vorstellen, mit der Spektakels zu filmen, aber alle 30 Sekunden auf den Aufnahmeknopf zu drücken ist ihnen zu umständlich. Andere finden die Brille schlichtweg zu teuer. Oder sie mögen zwar die Brille, aber möchten sich die Snapchat-App nicht herunterladen. 

Einer der Befragten jedoch, sieht einen ganz anderen Zweck in der Brille. Wenn die Linsen kleiner wären könne man die Sonnenbrille benutzen um Mädchen am Strand heimlich zu filmen, witzelt er. „Aber so sieht man ja ganz deutlich, dass man gefilmt wird, da braucht man auch keine Sonnenbrille mehr“. 

Letztendlich kommt die „Spectacles“ nicht so gut an, wie es sich der Hersteller „Snap“ wahrscheinlich gewünscht hätte.

lp

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