Neue Einrichtung in Heidelberg 

Über Weihnachten: Tausende Flüchtlinge untergebracht! 

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Soll in Baden-Württemberg unbedingt vermieden werden: Flüchtlinge ohne Unterkunft auf der Straße (Symbolfoto).

Heidelberg - 4.000 neue Asylbewerber allein im Dezember in Baden-Württemberg. Doch wo werden sie untergebracht? Klar ist: Kein Flüchtling soll über die Weihnachtstage auf der Straße sitzen.

Der Anstieg der Asylbewerberzahl im Weihnachtsmonat Dezember hat die Behörden in Baden-Württemberg ernorm überrascht. Zu Beginn des Monats waren es 4.000 Neuankömmlinge vor allem aus Albanien, dem Kosovo und Syrien. Aus diesem Grund wurde bereits letzte Woche tatkräftig nach weiteren Unterkünften für Flüchtlinge in Heidelberg gesucht. 

>>> Heidelberg sucht weitere Unterkünfte für Flüchtlinge

Nun wurde – rechtzeitig vor Weihnachten – eine passende Einrichtung gefunden: 

Die „Bedarfsorientierte Erstaufnahmeeinrichtung“ (BEA) in der Patrick-Henry-Village bietet Platz für rund 2.000 Menschen!

Mit dieser Einrichtung soll sichergestellt werden, dass alle Neuankömmlinge in Baden-Württemberg an den Feiertagen eine sichere Bleibe haben. 

Am Freitag wurden bereits mehrere hundert Flüchtlinge aus einer Notunterkunft in Karlsruhe mit Bussen in ihr neues Quartier nach Heidelberg gebracht. Bis Sonntag (21. Dezember) sollen dort 900 Flüchtlinge untergebracht werden, bis Dienstag soll sie vollständig belegt sein.

Damit gebe es wiederum die Möglichkeit, neu eintreffende Flüchtlinge über die Feiertage in der Mackensen-Kaserne unterzubringen, sagte Martin Steffens bei einem Besuch von CDU-Politikern in einer LEA-Außenstelle in Karlsruhe – der Landeserstaufnahmeeinrichtung.

„Wir wollen uns mit Blick auf die Feiertage einen Eindruck machen, wie die Situation für die Menschen hier ist“, sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Karlsruher Gemeinderat, Tilman Pfannkuch.

Die LEA beherbergt derzeit etwa 5.500 Menschen: knapp 4.000 in Karlsruhe, 900 in Meßstetten (Zollernalbkreis) und 600 in Mannheim. 

Nachdem im Sommer immer mehr Flüchtlinge nach Baden-Württemberg gekommen waren und in einer Nacht Menschen auf der Straße bleiben mussten, wurden in kürzester Zeit mehrere Notunterkünfte eingerichtet und weitere LEA-Standorte auf den Weg gebracht: Diese sollen in Mannheim, Freiburg, Ellwangen und Tübingen entstehen.

nis

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