„In überschaubaren Einheiten“

Stadt bereitet Unterkünfte für 1.800 Flüchtlinge vor

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Heidelberg bereitet sich auf die Unterbringung zusätzlicher Flüchtlinge vor.

Heidelberg - Angesichts der aktuellen Flüchtlingszahlen bereitet die Stadt zusätzliche Unterkünfte vor. Das entsprechende Konzept soll am Donnerstag im Gemeinderat vorgestellt werden.

Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass 2016 Plätze für 1.500 bis 1.800 Flüchtlinge in Heidelberg gebraucht werden. Dafür erarbeitet die Stadt derzeit ein dezentrales Konzept für Unterkünfte in überschaubarer Größe und in allen Stadtteilen.

Standorte werden im Gemeinderat vorgestellt

Eine Liste der Standorte in den Heidelberger Stadtteilen wird am Donnerstag (ab 16 Uhr) in der Gemeinderatssitzung vorgestellt. Die Unterkünfte, die zusätzlich zu den bestehenden Einrichtungen der Stadt hinzukommen sollen, werden durchschnittlich von rund 100 Menschen bewohnt werden. Die Spanne liegt bei 50 bis 200 Personen.

Das Konzept soll der Stadt ermöglichen, schnell und flexibel auf die Zuweisung von Flüchtlingen zu reagieren. Es sieht vor, vornehmlich auf ungenutzten Grundstücken, Freiflächen oder Parkplätzen Pavillons zu errichten. Diese lassen sich ohne Eingriffe in die Umgebung wieder zurückbauen. Denn die meisten Unterkünfte sind nur vorübergehend geplant. 

Stadt will ‚Heidelberger Weg‘ weitergehen

Wir möchten Menschen auf der Flucht, die Heidelberg vom Land zugewiesen werden, in überschaubaren Einheiten und verteilt auf alle Stadtteile unterbringen“, so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner, das von ihm vertretene eingeschlagene Integrationskonzept soll weiter geführt werden.

Die Alternative? Massenlager in Sporthallen oder Zeltlagern. „Das entspricht in keiner Weise unserer Vorstellung von Integration. Wir möchten unseren Heidelberger Weg fortsetzen und den Menschen auf der Flucht einen Platz mitten unter uns in unserer Stadt bieten“, sagt Würzner. „Wenn jeder Stadtteil seine Verantwortung übernimmt, funktioniert die Integration.

Die Stadtverwaltung informierte Bezirksbeiräte und Stadtteilvereinsvorsitzende am 7. Dezember vorab über das Integrationskonzept. In der Informationsveranstaltung haben rund 100 Bezirksvertreter nahezu einstimmig Unterstützung für das dezentrale Konzept signalisiert. 

Das ist ein starkes Signal, das wir gerne mit in den Gemeinderat nehmen“, freut sich Heidelbergs Sozialbürgermeister Dr. Joachim Gerner

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Weitere Infos rund um das Thema Menschen auf der Flucht gibt es auf der aktualisierten Internetseite www.heidelberg-fluechtlinge.de

Stadt Heidelberg/rmx

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