Hier blüht´s ökologisch

Nur noch Bio-Blumen in Heidelberg!

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Der geschäftsführende Beamte der Stadtgärtnerei, Martin Geißler, in einem Gewächshaus der Stadtgärtnerei.

Heidelberg - Es grünt und blüht auf öffentlichen Plätzen. Pünktlich zum farbenfrohen Sommer können sich die Heidelberger glückliche „Besitzer“ der ersten kommunalen Bio-Gärtnerei nennen:

Normalerweise versieht man Lebensmittel mit Bio-Siegeln. Aber in Heidelberg lässt sich „Bio“ an jeder Straßenecke finden – und zwar nicht im Supermarkt. Denn neuerdings stammen die Blumen aus ökologischem Anbau!

In den Gewächshäusern der Stadt, am Rande des ehemaligen Militärflugplatzes der US-Armee, herrscht emsiges Treiben. Summende Bienen verrichten ihre Arbeit zwischen den bunten Blüten.

Die Heidelberger Stadtgärtnerei ist die erste Gärtnerei in kommunaler Hand, die komplett ökologisch produziert. Marko Rautmann, der die Umstellung auf „Bio“ betreut, ist vorerst nicht ganz überzeugt: „Als ich von der Entscheidung zur Umstellung gehört habe, war ich erst einmal sehr skeptisch“. 

Doch seine Zweifel legen sich schnell und er und seine Kollegen experimentieren mit den Methoden des ökologischen Anbaus. Das größte Problem bei der Umstellung ist die veraltete Technik der Gewächshäuser.

Um den Betrieb umstellen zu können, muss die Stadt Heidelberg in den letzten Jahren etwa 200.000 Euro ausgeben. Mittlerweile ist die Infrastruktur der Gewächshäuser modernisiert und die Produktion läuft ohne Probleme.

Die Gärtner achten pfleglich darauf, dass die Pflanzen keinen Befall erleiden. Denn chemische Pflanzenschutzmittel, synthetische Dünger und Gentechnik sind jetzt tabu!

dpa

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