Beste Bettenauslastung des Landes

2 Stück auf einmal! Heidelberg bricht erneut Touri-Rekorde 

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Stadt erreicht neue Rekorde in Sachen Tourismus.

Heidelberg - Die Stadt hat es wieder einmal geschafft: Sie hat neue Besucher- und Übernachtungsrekorde erzielt. Und auf eine weitere Leistung kann Heidelberg mächtig stolz sein:

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg hat die aktuelle Tourismusstatistik 2017 veröffentlicht. Dabei schneidet Heidelberg wieder hervorragend ab.

Neben einem Übernachtungs- und Besucherrekord kann die schöne Neckarstadt auch die höchste Bettenauslastung in Baden Württemberg verzeichnen.

Im Detail

Im Vergleich zum Vorjahr steigen die Übernachtungszahlen um 1,6 Prozent auf insgesamt 1.435.705 Übernachtungen. Das ist die „höchste jemals gemessene Übernachtungszahl der Stadt“, wie die Heidelberg Marketing GmbH am Samstag (17. Februar) mitteilt. Die Zahl der Gäste steigt um 4,2 Prozent auf 745.703.

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Vor allem Deutsche kommen nach Heidelberg

Insgesamt machen deutsche Gäste 64,5 Prozent aller Touristen aus. Hingegen gehen die Übernachtungen aus dem Ausland um drei Prozent zurück. 

„Diesem Rückgang ausländischer Gäste wollen wir weiterhin mit unserem intensiven internationalen touristischen Marketing entgegenwirken“, meint Marketingleiter Steffen Schmid. So plane man unter anderem die Bearbeitung neuer Märkte wie China oder Belgien und einen Besuch der ,IMEX Las Vegas‘. „Allerdings machen nicht beeinflussbare politische und wirtschaftliche Entwicklungen, Kriege oder Katastrophen in der Welt den Incoming-Tourismus oft unkalkulierbar – siehe Russland oder die Golfstaaten. Hauptzielgebiet bleibt für uns daher zuallererst Deutschland“, so Schmid weiter.

Heidelberg stolz auf Bettenauslastung

Mit 54,4 Prozent verzeichnet die Stadt die höchste Bettenauslastung in Baden-Württemberg, vor Baden-Baden (51,4 Prozent) und der Landeshauptstadt Stuttgart (50,5 Prozent). Im Land beträgt die Auslastung insgesamt 39,4 Prozent. 

Qualität geht vor Quantität. Auf die weiterhin höchste Bettenauslastung in Baden-Württemberg sind wir umso stolzer. Dieser Indikator ist entscheidend für die Zufriedenheit und den Wohlstand der Hotellerie einer Stadt“, so Mathias Schiemer, Geschäftsführer der Heidelberg Marketing GmbH.

Wermutstropfen

Einen winzigen Rückgang von 0,1 Prozent verzeichnet die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Heidelberg-Besucher (1,9 Tage). „Mit dieser Entwicklung sind wir nicht zufrieden, eine höhere Aufenthaltsdauer ist ein klares Ziel unserer Arbeit“, meint Schiemer anschließend. Die Sanierung der Stadthalle und zusätzliche Hotelkapazitäten sollen dabei beispielsweise helfen.

pm/jol

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