„Masterplan INF“

Kommt jetzt Bewegung ins ‚Feld‘?

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Für das Neuenheimer Feld sollen Stadt, Uni und Land einen Masterplan erarbeiten.

Heidelberg - Das Neuenheimer Feld gerät an seine Kapazitätsgrenzen. Wie es weiter geht, wenn Uni, Institute und DKFZ weiter wachsen – dafür soll ein Masterplan erarbeitet werden. 

Das Neuenheimer Feld gelangt allmählich an seine Kapazitätsgrenzen. 

Davon zeugt nicht nur der Lindwurm an Fahrzeugen, der sich zu Hauptverkehrszeiten in der Berliner Straße staut. Auch der bebaubare Raum im ‚Feld‘ scheint inzwischen aufgebraucht.

Masterplan soll Entwicklung regeln

In der letzten Sitzung vor der Sommerpause legte der Heidelberger Gemeinderat am Dienstag (endlich) einen Grundstein für die Zukunft des Neuenheimer Felds: Das Gremium stimmte für einen „Masterplan für das Universitätsgebiet ‚Im Neuenheimer Feld/Neckarbogen (INF)“, den Stadt, Ruprecht-Karls-Universität und das Land-Baden-Württemberg gemeinsam erarbeiten sollen. Insgesamt haben 31 Mitglieder dafür und vier dagegen gestimmt. Es gab 13 Enthaltungen.

In der Rahmenvereinbarung werden sechs Ziele formuliert, die man mit dem Masterplan erreichen will. Neben (1) Sicherung, Weiterentwicklung und Ausbau des Neuenheimer Felds als Wissenschafts- und Forschungsstandort von internationalem Rang, will man (2) „neue Entwicklungsperspektiven für die Universität, das Universitätsklinikum, das Deutsche Krebsforschungszentrum, die Max-Planck-Institute und weitere wissenschaftliche Forschungs- und Lehreinrichtungen“ schaffen. 

Statt (3) Flächen für Uni und andere Forschungs- und Lehreinrichtungen und das Uniklinikum zu reduzieren, soll der Masterplanprozess (4) die betroffenen Institutionen auch „in Bezug auf weitere Flächen fördern“. Die (5) unbebaute Fläche am Hühnerstein ist als Teil des Bebauungsplans für die „Sport- und Gesamthochschulfläche nördlich des Klausenpfads von 1970“ Bestandteil des Masterplanprozess. Allerdings sollen hierbei erst einmal die öffentliche Belange überprüft werden.

Außerdem soll das Masterplanverfahren auf eine (6) bessere Verkehrsanbindung des Neuenheimer Felds zielen. Dies beinhaltet die Prüfung der Verlegung des Verkehrs auf den Klausenpfad, die fünfte Neckarquerung zwischen Wieblingen und Neuenheimer Feld, sowie die „Erschließung des Campus mit emissionsarmen öffentlichen Verkehrsmitteln“.

rmx

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