Rahmenvereinbarung unterzeichnet

Jetzt wird die Zukunft des ‚Felds‘ geplant

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Rahmenvereinbarung zum Masterplan Neuenheimer Feld unterzeichnet.

Heidelberg - Stadt, Uni und das Land Baden-Württemberg haben am Montag eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Damit kann das Masterplanverfahren Neuenheimer Feld offiziell beginnen.

Im Juli legte der Gemeinderat den Grundstein für ein Masterplanverfahren im Neuenheimer Feld

Am Montag (9. Oktober) unterzeichneten die drei Projektpartner – Stadt Heidelberg, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und das Land Baden-Württemberg – die gemeinsame Rahmenvereinbarung

Damit kann das Masterplanverfahren Neuenheimer Feld offiziell beginnen. 

Im Spiegelsaal des Prinz Carl gaben die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg Theresia Bauer, die Staatssekretärin im Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg Gisela Splett, der Rektor der Universität Heidelberg Prof. Dr. Dr. h.c. Bernhard Eitel und Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner mit ihren Unterschriften den Startschuss für den gemeinsamen Prozess.

Gisela Splett, Theresia Bauer, Eckart Würzner, Bernhard Eitel (v.l.) starten mit ihren Unterschriften den Masterplanprozess Neuenheimer Feld.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner freute sich über die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung. „Das ist der Start eines ganz wichtigen Prozesses. Das Neuenheimer Feld ist die zentrale Triebfeder für unsere Wissenschaftsstadt Heidelberg. Damit das auch künftig so bleibt, wollen wir mit dem Masterplanverfahren eine ebenso zukunftsweisende wie stadtverträgliche Entwicklungsperspektive für den Campus erarbeiten – gemeinsam mit der Universität, dem Land und unseren Bürgern. Wir machen heute einen großen Schritt in Richtung Zukunft.

Entwicklungsperspektiven für das ‚Feld‘

Im Neuenheimer Feld sind weltweit renommierte Wissenschaftsinstitutionen angesiedelt, insbesondere die Natur- und die Lebenswissenschaften der Uni Heidelberg, das Uniklinikum Heidelberg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). 

Gleichzeitig sind hier auch Unternehmen und Einrichtungen wie der Zoo, die Jugendherberge und Sportanlagen beheimatet. Rund 15.000 Beschäftigte arbeiten im Neuenheimer Feld, hinzu kommen rund 4.000 Einwohner und rund 18.000 Studierende. 

Vor allem die Wissenschaftseinrichtungen benötigen Entwicklungsperspektiven. Diese sollen auch das Umfeld berücksichtigen und im Rahmen des Masterplanprozesses erarbeitet werden.

„Starke Wissenschaft braucht Raum zur Entfaltung“

Uni-Rektor Bernhard Eitel sieht mit der Rahmenvereinbarung die Grundlage für eine konstruktive Zusammenarbeit im Masterplanverfahren geschaffen. „Der Campus im Neuenheimer Feld ist ein Wissenschaftscampus und ein Sondernutzungsbereich für Forschung und Wissenschaft. Von dieser Ausgangslage aus wollen wir gemeinsam nach Lösungen suchen für alle Fragen, die für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes ebenso wie für die Entwicklung der Stadtgesellschaft von Bedeutung sind.

Starke Wissenschaft braucht Flexibilität und Raum zur Entfaltung.“ findet Wissenschaftsministerin Bauer. „Weil Raum in einer Stadt wie Heidelberg aber immer begrenzt ist, erfordert das Wachstum neue Ansätze, um Verdichtung und Verkehr klug zusammenzudenken. Das wird eine anspruchsvolle Aufgabe für alle beteiligten Akteure sein. Gleichzeitig besteht jetzt eine große Gelegenheit, eine Erfolgsgeschichte für Universität und Stadt gleichermaßen zu schaffen.

Wir brauchen gesicherte Rahmenbedingungen und klare Entwicklungsperspektiven für die baulichen Investitionen in den Wissenschaftsstandort Heidelberg“, sagte Staatsekretärin Splett. „Die heutige Unterzeichnung der Vereinbarung ist hierfür ein wichtiger gemeinsamer Schritt.

Wie geht es weiter?

Die Rahmenvereinbarung schafft die Grundlagen für das von Stadt, Universität und Land gemeinsam geführte Verfahren. Auf ihrer Basis können nun die nächsten Schritte erfolgen, etwa die Einrichtung der Arbeitsstrukturen für den Prozess. Noch in diesem Jahr ist die Ausschreibung des Projektmanagements und der Moderation vorgesehen.

Der Masterplan Im Neuenheimer Feld soll die Grundlage für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes und seiner Vernetzung mit dem Umfeld bilden. Ziel ist es, Vorgaben unter anderem für die Bereiche Bauen, Umwelt und Verkehr zu entwickeln. Bei der Erarbeitung des Masterplans ist die Einbindung aller Betroffenen wichtig. 

Zur Steuerung des entsprechenden Beteiligungsverfahrens soll ein Koordinationsbeirat eingerichtet werden. Dies ist für Mitte November vorgesehen. Der Koordinationsbeirat soll dann zunächst ein Beteiligungskonzept entwickeln, das die gesamte Breite der Interessen berücksichtigen soll und anschließend dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt wird.

pm/rmx

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