Gegen Diskriminierung

Sexistische Werbung – nicht in Heidelberg

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Halb nackte Frauen auf Werbeplakaten – nicht in Heidelberg (Symbolbild). 

Heidelberg - Entblößte Frauenkörper, stigmatisierte Menschengruppen. Werbung macht sich oft diskriminierende Klischees zu Nutze. Damit soll nun Schluss sein. Zumindest in Heidelberg. 

Sexistische, diskriminierende oder frauenfeindliche Werbung prägt noch immer das Bild vieler Städte – das soll sich jedoch ändern. Zumindest wenn es nach der Stadt Heidelberg geht. Hier will man nämlich gegen unangebrachte Werbebilder vorgehen. 

„Die Sexualisierung vor allem von Frauenkörpern ist die eindeutigste Form von sexistischer Werbung. Sie werden oft eingesetzt ohne etwas mit dem Produkt zu tun zu haben. Häufig sind nur Körperteile zu sehen – Frauen werden so zu Objekten abgewertet“, erklärt Dörthe Domzig, Leiterin des Amtes für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

Im Fokus steht nicht nur die geschlechtliche Diskriminierung, sondern auch die des Alters, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, sexuellen Orientierung, Armut oder Krankheit. 

Die Forderung ist klar: Werbung muss frei von diesen Merkmalen sein!

Als erstes Gremium soll sich am 3. März der Jugendgemeinderat in einer Sitzung mit dem Thema befassen. Abschließend berät der Gemeinderat am Donnerstag, den 7. Mai.

Ziel ist es, eine Art Bewertungs- und Handlungskatalog zu erstellen, der der Stadt und den städtischen Betrieben bei der Öffentlichkeitsarbeit und dem Umgang mit Beschwerden behilflich sein soll. 

Stadt Heidelberg/mk

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