Kampagne der Stadt

„#andersbechern“: Trink‘ Deinen Kaffee aus Mehrwegbecher!

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RECUP-Kaffee-Pfandbecher

Heidelberg - Seit Monaten geht die Stadt zusammen mit vielen Kaffeeanbietern gegen Einwegbecher vor. Nun ist eine Sommeraktion geplant. Was es mit dem Hashtag #andersbechern auf sich hat:

Die Stadt Heidelberg hat eine große Sommeraktionen geplant, um die zunehmende Flut an Einwegbechern endlich einzudämmen. Denn allein in Deutschland werden pro Stunde (!) 320.000 Becher für Kaffee verbraucht und anschließend weggeworfen. 

Finger weg von Einwegbecher!

Mit dem Hashtag #andersbechern will die Stadt nun zusammen mit Cafés, Umweltinitiativen und Kooperationspartnern die Heidelberger und Kaffeeanbieter sensibilisieren und für Mehrwegbecher werben. Es sind dafür Plakate, Infoblätter, Aktionen in Sozialen Netzwerken und Aktionstage in der Altstadt geplant. So will man beispielsweise am 3. Juli am Uni-Platz Infotische aufbauen und ein Gewinnspiel starten.

Stadt steckt hohe Ziele

So sollen 50 Prozent der ,Coffee to go'-Anbieter in belebten Stadtteilen wie Altstadt, Bergheim, Neuenheim ihren Kaffee in mitgebrachte Becher füllen. Zudem sollen 30 Prozent der Anbieter an einem Pfandsystem teilnehmen. Langfristig plant die Stadt natürlich, dass auf Einwegbecher komplett verzichtet wird.

Weniger Müll! Mehrwegbecher an der Uni

Das Pfandsystem

Mitte Juni haben sich bereits 19 Kaffeeanbieter in Heidelberg an dem Pfandsystem ,reCup' beteiligt. Der ,reCup' ist ein Mehrwegbecher aus recycelbarem Kunststoff in zwei verschiedenen Größen, den man für einen Euro Pfand beim Kauf eines Kaffees erhält. Der leere Becher kann bundesweit bei allen beteiligten Firmen wieder zurückgegeben werden. Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am Donnerstag (28. Juni) einstimmig beschlossen, dass die ersten 50 Firmen, die sich an ,reCup‘ beteiligen, einen einmaligen finanziellen Zuschuss in Höhe von 30 Euro erhalten.

Online-,Becherkarte'

Bei einigen Cafés können Umweltbewusste ihren selbst mitgebrachten Mehrwegbecher bereits wieder befüllen lassen – zum Teil sogar mit Rabatt für das ,Mehrweg'-Getränk. Eine Übersicht der Stellen, die diesen Service anbieten, gibt es in der „to go-Becherkarte“. „Die beste Lösung ist es allerdings, den Kaffee mit Genuss vor Ort aus der Porzellantasse zu trinken“, so die Stadt.

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pm/jol

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