4.000 neue Wohnung bis 2021

SO will die Stadt den Wohnungsmangel beheben 

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Auch auf den Campbell Barracks sollen neue Wohnungen entstehen.

Heidelberg - Die Stadt will bis 2021 rund 4.000 neue Wohnungen schaffen. Helfen soll dabei ein Baulandprogramm, mit dem Heidelberg die Grundstückspolitik aktiv steuern will. 

Wo kann künftig in Heidelberg neuer Wohnraum geschaffen werden?

Antworten auf diese Frage bietet künftig das Baulandprogramm Wohnen, das der Gemeinderat am 14. Dezember mit großer Mehrheit beschlossen hat. Das Baulandprogramm dient als zentrales Steuerungsinstrument zur Aktivierung von Baulandflächen und zur Flächensicherung

Die Stadt will damit die Grundstückspolitik aktiv steuern. Ziel ist es, künftig jederzeit genügend Bauflächen für unterschiedliche Bedürfnisse zur Verfügung stellen zu können. 

Heidelberg ist als Wohnort enorm beliebt bei sehr vielen unterschiedlichen Zielgruppen. Das ist eine Auszeichnung, aber auch eine Herausforderung. Wir haben uns daher ein anspruchsvolles Ziel gesteckt: Jedes Jahr sollen 800 neue Wohnungen entstehen. Das Baulandprogramm ist ein wichtiges Instrument in unserem Koffer, um dieses Ziel zu erreichen“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck.

4.000 neue Wohnungen bis 2021

Entsprechend den unterschiedlichen Phasen der Baulandentwicklung gliedert sich das Baulandprogramm in zwei Teile: Der erste Teil, das verbindliche Baulandprogramm, umfasst die Jahre 2017 bis 2021. Es zielt auf die Schaffung von Baurecht für konkrete Flächen – in der Bahnstadt, auf den Konversionsflächen Campbell Barracks, Hospital und Patrick-Henry-Village sowie im nördlichen Bereich des Harbigwegs – und steckt hierfür auch einen zeitlich konkreten Rahmen ab. 

Dadurch soll Baurecht für rund 2.100 Wohnungen geschaffen werden. Derzeit existieren aktive Baulandflächen für bereits circa 1.900 Wohnungen in der Bahnstadt, Südstadt und bei Bestandsersatzvorhaben der Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz (GGH). Zusammen ergibt das rund 4.000 neue Wohnungen bis 2021. Die Umsetzung soll mit Hilfe eines regelmäßigen Monitorings überprüft werden.

Ziel bis 2030: 800 neue Wohnungen pro Jahr

Für die Jahre bis 2030 gibt es das vorbereitende Baulandprogramm: Darin werden die Wohnbauflächen, die planungsrechtlich bereits gesichert und kurz-, mittel- oder langfristig verfügbar sind, identifiziert und grob terminiert. 

Ziel ist es, eine kontinuierliche Wohnbaulandentwicklung zu gewährleisten. Maßgeblich ist die im Handlungsprogramm Wohnen festgelegte Zielgröße von 800 neuen Wohnungen pro Jahr.

Handlungsprogramm Wohnen

Das Baulandprogramm ist eines der Kernstücke des Handlungsprogramms Wohnen, das der Gemeinderat am 16. Februar einstimmig beschlossen hat. Ziel ist es, dem wachsenden Wohnraumbedarf nachhaltig zu begegnen und ausreichend Wohnraum für Menschen aller Einkommensgruppen zu schaffen. 

Das Handlungsprogramm bildet die strategische Klammer für alle wohnungspolitischen Maßnahmen der Stadt Heidelberg: Alle wohnungspolitischen Aktivitäten der Stadt – von der Flächenentwicklung bis hin zum Förderprogramm – sollen darin zusammengefasst, aufeinander abgestimmt und weiterentwickelt werden. Auf Basis des Handlungsprogramms werden Maßnahmenpakete vorbereitet, die jeweils separat vom Gemeinderat beschlossen werden.

pm/rmx

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