In den 90er Jahren 

Verging sich Franz B. jahrelang an seiner minderjährigen Stieftochter? 

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Dem Angeklagten wird vorgeworfen sich über 200 Mal an seiner damals noch minderjährigen Stieftochter vergangen zu haben. (Symbolbild) 

Heidelberg - Es ist ein Fall, der fassungslos macht: Der Angeklagte Franz B. soll sich jahrelang an seiner damals noch minderjährigen Stieftochter vergangen haben. Nun wird ihm der Prozess gemacht.

Am 16. April startet der Prozess gegen den Angeklagten Franz B. im Landgericht Heidelberg. Die Vorwürfe gegen ihn machen einfach nur fassungslos: Dem 1958 geborenen Mann wird vorgeworfen, seine Stieftochter in den Jahren 1996 und 1997 mit Gewalt in neun Fällen zum „vaginalen Geschlechtsverkehr“ gezwungen zu haben. Sie war zu diesem Zeitpunkt höchstens 14 Jahre alt! Zudem soll er sie zwischen Juli 1997 und November 1998 in sage und schreibe 213 Fällen dazu gezwungen haben, Oralverkehr an ihr vorzunehmen. 

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Das Ganze soll sich in ihrem eigenen Elternhaus in Sinsheim abgespielt haben. Für den Prozess sind vier Verhandlungstage angesetzt, das Urteil soll am 23. Mai fallen. Die Kammer hat zur Durchführung der Beweisaufnahme 13 Zeugen und zwei Sachverständige geladen.

Aktuell beschäftigt sich das Landgericht Heidelberg mit diesem Fall: Der Angeklagte Maximilian K. soll im September 2017 eine junge Frau im Schlaf vergewaltigt haben. Erst am 5. April wurde ein 26-Jähriger wegen Vergewaltigung und vorsätzlicher Körperverletzung am Weinheimer Waidsee zu drei Jahren und drei Monate Gefängnis verurteilt.

pm/kp

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