Öffentliche Ausstellung

Konversion Südstadt: Stadt stellt neuen Gesamtplan vor!

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Heidelberg-Südstadt - Bereits seit März 2018 liegen die Siegerentwürfe für die Neubebauung von MTV West und dem Sickingenplatz vor. Vor dem Neubau ist nach dem Abriss. Und der ist gerade in vollem Gange. 

Update vom 27. Februar: Die Planungen für die Teilflächen der 44 Hektar großen Konversionsfläche Südstadt schreiten in großen Schritten voran – und sind mittlerweile so weit, dass sie ab sofort in einem Gesamtplan für die gesamte Koversionsfläche zusammenfassend dargestellt werden können.

Dieser soll die Entwicklungen im ganzen Quartier aufzeigen und eine Orientierung für vertiefende und konkretisierende Planungen geben. Der Gesamtplan wird künftig nicht nur in den gemeinderätlichen Gremien vorgestellt, sondern ist auch Anlass für eine öffentliche Ausstellung. Ab dem 11. Mai 2019 werden Bewohner, Nutzer und weitere Akteure im Rahmen der Ausstellung sichtbar werden und ihre Geschichten erzählen. Die Ausstellung läuft voraussichtlich bis zum 6. Juni 2019. nur

Oft gelesen: US-Hospital wird abgerissen: Deutsch Amerikanisches Freundschaftsfest in Gefahr?

Update vom 5. Februar 2019: Die Abbrucharbeiten am Sickingerplatz gehen voran, heißt es seitens der Stadt Heidelberg in einer Pressemitteilung am Dienstag. Bereits zwei der vier Wohnhäuser sind abgerissen. Bis Mitte Februar folgen die beiden weiteren Wohnblöcke. 

Bis etwa Mitte März sollen die vier Keller der Bestandsgebäude ausgebaut und saniert werden. Danach wird der Beton und die Straßenbeläge auf den Freiflächen entfernt. Außerdem wird die Abbruchfirma auf der Baustelle etwa zwei bis drei Wochen lang Material zerkleinern, damit es abtransportiert werden kann. Wie die Stadt berichtet, werde darauf geachtet, dass möglichst wenig Lärm und Staub entsteht. Ausserdem müssen für die Neubauten rund 30 kleine Bäume gefällt werden – Ersatz soll aber folgen.

Konversion Südstadt: Abriss und Sanierung auf Sickingenplatz

9. Januar 2019: Wer zurzeit die Römerstraße passiert, dem werden die zunehmenden Baumaßnahmen zu beiden Seiten kaum entgangen sein. Wer in die Sickingenstraße Richtung Kirchheim einbiegt, wird feststellen, dass sich mittlerweile auch auf dem Sickingenplatz so Einiges tut.  

Bereits vor knapp einem Jahr, genauer am 28. März 2018, erhält das Tübinger Architekturbüro ‚Hähnig – Gemmecke Freie Architekten BDA‘ den Zuschlag für den Entwurf der zukünftigen Bebauung vom Sickingenplatz. Dieser sieht den Abriss der Bestandsgebäude sowie den Neubau von rund 250 neuen Wohneinheiten vor. Der Prozess ist in vollem Gange. Aktuell stehen die Abrissarbeiten im Fokus. 

Bald verschwunden: Insgesamt fünf bestehende Gebäude werden dem Erdboden gleichgemacht. 

Insgesamt werden fünf Gebäude dem Erdboden gleichgemacht, wobei der ehemalige Kindergarten der US-Amerikaner bereits zurückgebaut wurde. Zudem findet noch bis Mitte Januar eine Schadstoffsanierung statt. 

Konversion Südstadt – Bilder von Abriss und der Sanierung am Sickingenplatz!

Erst im Anschluss wird mit dem Rückbau der vier ehemaligen Wohngebäude begonnen. Nach aktuellem Stand sind die Abbrucharbeiten der Gebäude bis Ende Mai abgeschlossen. Wann es zur konkreten Umsetzung der Entwürfe für die zukünftige Südstadt kommt, steht aktuell noch nicht fest. Klar ist jedoch schon jetzt, dass in wenigen Monaten die Arbeiten des „Anderen Parks“ beginnen, in Zuge deren die Zäune entlang der Römerstraße zu großen teilen verschwinden.   

Teile der Konversionsfläche Mark Twain Village, zu der der Sickingenplatz auch gehört, wohnen bereits seit September 2016 erste Mieter! Seit September 2017 ist die berufliche Julius-Springer-Schule eröffnet

US-Hospital-Gelände: Etwa 600 neue Wohnungen geplant

Auf den Koversionsflächen in Heidelberg wird fleißig gebaut und geplant. So zum Beispiel auch auf dem Gelände des ehemaligen US-Hospitals: Hier wird ein Wohnquartier mit etwa 600 Wohnungen und einem Park entstehen. Bei 40 Prozent des Wohnraums soll der Grundsatz gelten, dass Bewohner nur 30 Prozent ihres verfügbaren Einkommens für die Warmmiete bezahlen müssen! Auch das Quartier Hasenleiser im Stadtteil Rohrbach befindet sich im Umbruch: Die Stadt Heidelberg hat Maßnahmen und Ziele beschlossen, die in den nächsten zehn Jahren realisiert werden sollen.

4.000 neue Wohnungen in 3 Jahren in Heidelberg

Nachdem die Stadt das Versprechen, jährlich 800 neue Wohnungen zu bauen, im Jahr 2017 deutlich verfehlt hat, setzt sich diese für die nächsten Jahre ein besonders hohes Ziel: 4.000 Wohnungen in den nächsten drei Jahren sollen in Heidelberg entstehen! Zum Vergleich: Im Jahr 2017 wurden lediglich 272 von den geplanten 800 errichtet – gleichzeitig jedoch auch 109 Wohnungen abgerissen!

jab/chh

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