Nach mehr als 15 Jahren

Bald geht‘s los - Die Zäune verschwinden aus der Südstadt!

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„Die neue Südstadt: Zukunft ohne Zäune“: Die Gegenwart entlang der Römerstraße sieht anders aus. Im kommenden Jahr sollen die Zäune aber step by step verschwinden. 

Heidelberg-Südstadt - Bereits seit über einem Jahr heißt es, dass die Zäune entlang der Römerstraße bald verschwinden. Jetzt kommt wirklich Bewegung in die Sache. In nur wenigen Monaten geht‚s los. 

Seit mehr als 15 Jahren stehen die meterhohen - teilweise noch mit Stacheldraht versehenen  - Zäune rund um und entlang von Mark-Twain-Village und Campbell-Baracksin der Südstadt. Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 sind sie bei ihrer Errichtung vor allem für die Sicherheit der Amerikaner in den dortigen US-Wohnquartieren gedacht gewesen.  

Die Amerikaner sind seit 2013 weg. Mal abgesehen von der Kirschgartenstraße, die parallel zur Römerstraße verläuft, stehen die Zäune zu großen Teilen aber immer noch. Auch wenn der Sicherheitsgedanke dabei für so manchen Anwohner noch immer ein große Rolle spielt, ist eines nicht zu verleugnen:

Schön ist anders!

Ein unschöner Anblick: Der übrig gebliebene Stacheldraht soll bald komplett verschwinden. 


Jetzt kommt Bewegung in die Sache. 

Abbau im Zuge der Konversion

Bereits seit Längerem heißt es, dass die Zäune bald verschwinden würden. Wirft man einen Blick in dasStadtblatt vom 22. August 2018, werden auf Seite 6 und 7 Pläne für das Mark-Twain-Village vorgestellt. Die Überschrift lautet: „Die neue Südstadt: Zukunft ohne Zäune“

Leider wird nichts über die zeitliche Planung und den genauen Beginn des Zaunrückbaus geschrieben. Deshalb fragen wir nach und erfahren, dass der Rückbau schon in wenigen Monaten los geht. Im April 2019 starten nämlich die Arbeiten des „Anderen Parks“

Die Säulen zu beiden Seiten bleiben. Zäune und Verbindungsstücke dazwischen werden aber verschwinden. 


Mit ihm wird auch das ‚Zaun-Thema‘ angegangen. „Mit dem Beginn vom Bau des „Anderen Parks“ werden“ die Zäune, die nicht unter Denkmalschutz stehen, sukzessive abgebaut“, erklärt uns ein Sprecher der Stadt. 

Denkmalschutz bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Bestand teilweise stehen bleibt. Dies heißt, dass die Füße, beziehungsweise das Mauerwerk, stehen bleibt. DieStreben und der teilweise noch vorhandene Stacheldraht werden aber komplett verschwinden, sodass Anwohner und Spaziergänger durch die dann offen gestalteten Säulen ein und ausgehen können. 

Chh

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