Für die Legalisierung von Cannabis

Global Marijuana March: 300 Teilnehmer ziehen durch Heidelberg!

+
300 Personen nehmen beim Global Marijuana March durch Heidelberg teil. 

Heidelberg - Am Samstagnachmittag (4. Mai) ziehen etwa 300 Menschen beim Global Marijuana March durch die Fußgängerzone. Was sie damit erreichen wollen: 

Trotz Nieselregens laufen etwa 300 Personen am Samstag (4. Mai) beim Global Marijuana March Heidelberg durch die längste Fußgängerzone Deutschlands. Der Zug führt von der Stadtbücherei bis zum Karlsplatz. Sprecherin Micol Muyenga vom Hanfverband Rhein-Neckar erklärt die Motivation der Teilnehmenden: „Aufgrund eines Verbotes, welches seinen Ziele nicht erreicht, und vor allem vor dem falschen Hintergrund des Jugendschutzes müssen erwachsene Cannabis-Konsument*innen immer noch verfolgt werden. Deshalb sind die Menschen auf die Straße gegangen!“.

Die Demonstration in Heidelberg verläuft friedlich 

Christoph Lehner vom Hanfverband resümiert: „Heute wurde Legalisierung gemacht! Viele Menschen haben gezeigt, dass sie für die Legalisierung von Cannabis sind. Und dazu wird es auch kommen: keine Pflanze ist illegal!” Die Veranstaltung verläuft friedlich und ohne Zwischenfälle. 

Während in Heidelberg für die Legalisierung von Cannabis demonstriert wird, treffen sich an diesem Tag ‚Tänzer‘ in Mannheim um mit einem Flashmob gegen die Videoüberwachung zu protestieren. 

Global Marijuana March: In 21 deutschen Städten wird demonstriert 

Doch nicht nur Heidelberg wird an diesem Tag für die Legalisierung von Cannabis demonstriert. In über 20 Städten – darunter Köln, Düsseldorf und Dresden – gehen tausende Menschen beim Global Marijuana March für ihre Überzeugungen auf die Straße. Auch diese Demonstrationen verlaufen ruhig. 

Global Marijuana March: Die Teilnehmer ziehen durch Heidelberg. 

Cannabisprodukte gehören zu den ältesten bekannten Rauschmitteln und sind die nach Tabak und Alkohol hierzulande die gängigsten Drogen. Viele Ärzte betonen seine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung, inzwischen darf es in bestimmten Fällen als Medikament verschrieben werden. Besitz, Anbau und Handel sind im Betäubungsmittelgesetz jedoch verboten, für Gelegenheitskiffer werden „geringe Mengen“ zum Eigenverbrauch toleriert.

pm/kp/dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare