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Polizei blickt zurück: Die große Heidelberger Unfallbilanz 2017!

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In Heidelberg geschehen 2017 deutlich mehr Unfälle als im Vorjahr. Das Bild entsteht auf der Überleitung B535/Speyerer Straße in Richtung Leimen (26. Januar).

Heidelberg - Wie viele Unfälle und mit welchen Folgen sind allein im Jahr 2017 passiert? Das ist Thema der umfangreichen Verkehrsunfallbilanz. Die Ergebnisse:

Die Zahl der Unfälle steigt im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidium Mannheims. Das ist – leider – das ernüchternde Fazit der Verkehrsunfallbilanz 2017.

Diese stellt die Polizei Mannheim am Freitagmorgen (2. März) im Polizeipräsidium vor. 

>>> Zur Mannheimer Unfallstatistik

Im Heidelberger Stadtgebiet kommt es 2017 insgesamt zu 5.445 Unfällen. Das sind 210 mehr als 2016. Dabei sterben sechs Personen (2016:3). 

Die Zahl der Schwerverletzten liegt bei 100. Die, der Leichtverletzten bei 702. Während die Polizei in der ersten Kategorie einen leichten Abstieg verzeichnet, sind es in der zweiten 100 mehr.

Die Anzahl der Radunfälle liegt auf dem Niveau der Vorjahre (326 Unfälle) und auch die Zahl der Motorradunfälle steigt leicht an. Jedoch verzeichnet Heidelberg einen deutlichen Zuwachs bei Unfällen mit Fußgänger. Insgesamt steigt die Zahl von 70 im Jahr 2016 auf 99 in 2017. 

Drogen, Alkohol, Medikamente

Die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss (+ 1 Prozent auf 50) und Drogeneinwirkungen (+ 2 Prozent auf 12) steigt nur leicht an. 

Raser 

Mit 95 (2016:115) Geschwindigkeitsunfällen wurde ein Fünfjahrestief erreicht, allerdings verloren drei Menschen dabei ihr Leben“, so die Polizei.

Unfälle mit Senioren (ab 65 Jahren)

Sowohl die Anzahl der Gesamtunfälle als auch die daraus resultierenden Folgen erreicht 2017 ein Fünfjahreshoch. 419 Verkehrsunfällen aus 2016 stehen 2017 447 Unfälle gegenüber (+28/+6,7%). Dabei verletzten sich wie im Vorjahr 27 Personen schwer und weitere 153 Personen leicht. Drei Personen kommen deshalb ums Leben.

Statistik der gesamten Metropolregion

Im Vergleich zu 2016 ist laut der Statistik in der gesamten Metropolregion Rhein-Neckar eine Zunahme von 28.750 auf 29.538 Unfälle (788) zu verzeichnen. Dabei sterben 22 Menschen (2016: 17).

Während die Zahl der Schwerverletzten um 85 Unfälle auf 577 (-12,8 Prozent) zurückgeht, steigt die Anzahl der Leichtverletzten um 122 Personen auf 3.151 (2016: 3.025).

Besonders auffällig: Die Zahl der Unfälle auf Autobahnen steigt innerhalb eines Jahres von 2.298 auf 2.741 – sprich um 19,3 Prozent – an.

>>> Unfallstatistik 2015: Mehr Tote, mehr Verletzte!

pol/gs 

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