Aufruf von ver.di

Werde ich behandelt? Was Patienten zum Streik am Uniklinikum Heidelberg wissen müssen! 

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Symbolfoto

Heidelberg - Am Dienstag (5. November) findet kurzfristig ein Warnstreik an der Uniklinik statt. Das hat große Auswirkungen auf die Patienten. Mehr dazu:

  • Am Dienstag findet ein Warnstreik an der Uniklinik Heidelberg statt
  • Notfälle und notwendige Operationen werden durchgeführt
  • Personal aber sichtlich reduziert

Am Dienstag (5. November) streikt das Uniklinikum in Heidelberg – das wurde 24 Stunden vor dem Warnstreik in einer Mitteilung des Klinikums bekanntgegeben. Die Gewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten zum ganztägigen Streik auf, um Druck auf die aktuellen TVUK-Lohn- und Gehaltstarifverhandlungen auszuüben. Bereits am Montag finden an den drei baden-württembergischen Unikliniken Freiburg, Tübingen und Ulm Streiks statt.

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Uniklinik Heidelberg im Streik – was das für Patienten bedeutet

Medizinisch unaufschiebbare Patientenbehandlungen und dringend notwendige Operationen werden auch während des Streiks zuverlässig durchgeführt“, versichert eine Sprecherin des Klinikums in Heidelberg. Der Vorstand der Uniklinik Heidelberg und ver.di haben eine Notdienstvereinbarung abgeschlossen, um die Versorgung der Patienten sicherzustellen. Die personelle Besetzung wird dann wie an Feiertagen beziehungsweise Wochenenden aussehen. „Die Ambulanzen des Klinikums bleiben somit geschlossen. Geplante Eingriffe, Diagnostik und Therapien können daher bedauerlicherweise an diesem Dienstag nicht stattfinden und werden kurzfristig nachgeholt“, heißt es weiter. Die Notfallambulanz bleibt trotz Streiks jedoch geöffnet, damit auch Notfälle behandelt werden können.

Der Vorstand des Universitätsklinikums Heidelberg bittet die Patientinnen und Patienten, etwaige Unannehmlichkeiten aufgrund des von ver.di initiierten Streiks zu entschuldigen“, heißt es vonseiten der Uniklinik. 

pm/jol

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