Für Fuß- und Radverkehr

Verbindung von Bergheim und Bahnstadt: Gneisenaubrücke erhält notwendige Zustimmung

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Die Gneisenaubrücke für Fußgänger und Radfahrer kann kommen. (Archivfoto)

Heidelberg-Bergheim/Bahnstadt - Die Gneisenaubrücke für Fußgänger und Radfahrer kann kommen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat dem Projekt zugestimmt: 

Als zuständige Planfeststellungsbehörde stimmt das Regierungspräsidium Karlsruhe den Neubau einer Fuß- und Radwegbrücke zwischen der Eppelheimer Straße und der Gneisenaustraße zu. Dies wird am Mittwoch in einer Mitteilung bestätigt. 

Die Brücke verläuft über die Gleisanlage der Deutschen Bahn und der RNV und ist Teil des Erschließungsprojektes „Bahnstadt Heidelberg“. Bereits im Februar 2017 ist das Vorhaben von der DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft im Auftrag der Stadt Heidelberg beantragt worden.

Von Bergheim in die Bahnstadt: Gneisenaubrücke macht's möglich

Mit der Realisierung der Fuß- und Radwegbrücke an der Gneisenaustraße wird eine weitere Verkehrsverbindung zwischen Bahnstadt und Bergheim geschaffen und damit gleichzeitig das Verkehrsnetz für Fahrradfahrer und Fußgänger ausgebaut. Außerdem gelangt man so besser an die Straßenbahn -Haltestelle „Gneisenaustraße Süd“. Die Brücke wird insgesamt 185 Meter lang sein. 

Damit sie überhaupt erst errichtet werden kann, muss ein bestehender Bolzplatz um etwa zwölf Meter nach Osten verlegt werden. Dadurch muss auch der bestehenden Zuwegung zur Haltestelle „Gneisenaustraße Süd“ umgestaltet werden. 

Der Planfeststellungsbeschluss mit den Plänen liegt in der Zeit vom 4. Juni bis einschließlich 17. Juni im Technischen Bürgeramt der Stadt Heidelberg, Verwaltungsgebäude Prinz Carl zur Einsicht aus. Du kannst sie aber auch hier online einsehen. 

Neben dieser zukünftigen Baustelle wird in Heidelberg derzeit viel gebaut– unter anderem am Hauptbahnhof in der Hebelstraße und in der Altstadt.

pm/jol

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