Schon wieder tierischer Einsatz in Heidelberg

Waschbär sitzt auf Baum fest! Befreiungsaktion in 10 Metern Höhe 

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Der Waschbär kann von der Berufstierrettung Rhein-Neckar aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Heidelberg-Bergheim - Am Mittwoch sitzt ein süßer Waschbär auf einem Baum fest. Da er sehr erschöpft aussieht, wird die Berufstierrettung Rhein-Neckar zu Hilfe gerufen:

Nass, verängstigt und am ganzen Leib zitternd – so findet Michael Sehr von der Berufstierrettung Rhein-Neckar am Mittwochvormittag (3. April) einen Waschbären vor. Zuvor hat ein Sparkassen-Mitarbeiter das Tier aus dem zweiten Stock eines Gebäudes in der Poststraße 50 entdeckt. Es klemmt zwischen zwei Ästen auf einem Baum fest und kann sich scheinbar nicht selbst befreien. Da weder die Feuerwehr noch das Veterinäramt kommen kann, werden die Tierretter gerufen.

Der Waschbär hängt in einem Baum fest.

Waschbär sitzt auf einem Baum fest – Tierrettung rückt aus

Vermutlich steckt er schon seit Stunden dort fest“, so Sehr gegenüber HEIDELBERG24. Zwar geht der Tierretter davon aus, dass sich der Waschbär von selbst befreien könnte, allerdings macht er sich zu große Sorgen um den Gesundheitszustand des Kleinbären und will ihn deshalb aus seiner misslichen Lage retten

Der Waschbär sitzt wohl schon seit Stunden in dem Baum fest.

Also greift Sehr prompt zu einem Kescher und schnappt sich den Waschbären: 

Als ob das Tier wüsste, dass ihm geholfen wird, verhält es sich relativ ruhig und lässt sich ohne Probleme in eine Transportbox setzen. Dort drückt sich das ängstliche Männchen jedoch bis zur Rückwand und beobachtet mit seinen großen und erschöpften Kulleraugen die Situation. Der Waschbär wird nun unter Beobachtung bleiben und – falls nötig – medizinisch versorgt. 

Zweiter Waschbär-Einsatz in Heidelberg innerhalb kürzester Zeit

Erst vor wenigen Tagen musste Michael Sehr ebenfalls wegen eines Waschbären nach Heidelberg ausrücken. Das Kerlchen saß auf dem Glasdach der Kurfürstenpassage fest. Der Tierretter kann aber auch dieses Tier in Sicherheit bringen.

Zwei Spaß„vögel“ sorgen in Heppenheim für einen Polizeieinsatz. Es klingt so, als würde gerade jemand gewürgt werden, am Ende sieht aber alles ganz anders. 

Im März musste die Tierrettung zu weniger schönen Einsätzen ausrücken. Zwischen Schriesheim und Heiligkreuzsteinach wurden insgesamt vier Hunde tot aufgefunden. Die Todesursache ist immer noch unklar. Große Aufregung herrscht Ende April um die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn.

jol

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