Wasser- und Schifffahrtsamt Heidelberg

„Rechnen mit Eis auf dem Neckar“

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Die Eisschollen auf dem Neckar sind zwar schön anzusehen, für die Schifffahrt in Heidelberg sind sie aber ein echtes Problem. 

Heidelberg – Noch gibt es für die Schifffahrt auf dem Neckar keine Einschränkungen, doch der „Krisenstab Eis“ ist bereits aktiviert. Durch die eisigen Temperaturen könnte der Fluss wieder zufrieren.

Die Wassertemperatur des Neckars in Heidelberg ist laut Wasser- und Schifffahrtsamt bereits auf unter 1 Grad Celsius gefallen. Das versetzt die Mitarbeiter der Behörde in erhöhte Alarmbereitschaft, auch wenn es im Moment noch keine Beeinträchtigungen für die Schifffahrt gebe.

„Auf Grund der Großwetterlage rechnen wir mit Eis auf dem Neckar und Vereisung der Schleusen- und Wehranlagen.“, erklärt der Leiter des Krisenstabes Eis, Dipl.-Ing. Jochen Bode. 

Wenn die Wehranlagen zufrieren, könnte das den Schifffsverkehr zum Erliegen bringen.

Um ein Zufrieren der für die Schifffahrt notwendigen Wehranlagen zu verhindern, muss gewährleistet sein, dass sich die Eisschollen dort nicht stauen und festfrieren. Daher wurden die Wehrklappen um 20 Zentimeter gesenkt und somit auch der Wasserstand des Neckars. Das habe auch zur Folge, dass die Schifffahrt mit weniger Tiefgang kalkulieren muss.

Die Feuerwehren warnen indes davor, zugefrorene Seen und Eisflächen zu betreten. Wer einbricht bringe sich in Lebensgefahr!

Ob der Neckar wieder wie vor fünf Jahren ganz zufriert? Wir sind gespannt!

So schön war die ‚Eislauf-Gaudi‘ 2012

sag/WWS Heidelberg

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