Schluss mit lustig?

Zu wenig Fahrgäste: „Locomore“ meldet Insolvenz an

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Fernzug-Betreiber „Locomore“ meldet Insolvenz an.

Heidelberg - Gerade mal ein halbes Jahr ist es her, dass „Locomore“ der Deutschen Bahn die Stirn bieten wollte. Nun hat das Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Lustige und gesellige Fahrten für Gleichgesinnte und das zu fairen Preisen: Das war das Ziel von „Locomore“!

Erst im Dezember nimmt der private Fernzug-Betreiber seine erste Strecke in Betrieb - Von Stuttgart bis Berlin und zurück. Heidelberg war eine der Haltestellen.

Bereits einen Monat später streicht das Unternehmen einige Fahrten und fährt anstatt täglich nur noch fünf Mal die Woche die Strecke.

Nun hat das Unternehmen am Donnerstag Insolvenz angemeldet, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Grund soll die niedrige Fahrgastzahl sein, die unter den Erwartungen des Betreibers geblieben ist. Zudem soll es technische Probleme in den Zügen gegeben haben. 

Eine Stellungnahme der Locomore-Geschäftsführung war zunächst nicht zu erhalten. 

Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ will das Unternehmen mitteilten, wie es mit dem Zugverkehr weitergeht. 

Die Betreiber haben per Crowdfunding mehr als 600.000 Euro als Startkapital im Internet gesammelt. 

jab/dpa

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