„Foodsharing“ mit dem OB

„Schmeckt‘s?“ „Klar, ich hab ja auch gewürzt!“

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Die freiwilligen Helfer haben geschnippelt was das Zeug hält und haben sich das selbstgekochte Essen mehr als verdient.
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Die verwendeten Lebensmittel sehen gar nicht so aus, als müsse man sie schon wegwerfen. 
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In der letzten Abstimmungsrunde hat der Vorschlag „Würzner würzt“ bei #HolDenOberbürgermeister den meisten Zuspruch erhalten.
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Ein Gourmet-Koch der „Markthalle“ Heidelberg verarbeitet die Zutaten zu einem leckeren Mahl.
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OB Würzner spricht mit einer der Initiatorinnen Nicoletta. 
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Und schon wird „gewürznert“! 
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Es scheint gut zu riechen...
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Die Hungrigen stehen schon Spalier.

Heidelberg-Weststadt – Oberbürgermeister Würzner schaut sich bei der „Foodsharing“-Initiative Heidelberg um. So schmeckt das „gewürznerte“ Essen auf dem Wilhelmsplatz:    

Eine Initiative für „Foodsharing“ möchte mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner zusammen auf dem Wilhelmsplatz kochen und essen.

Doch dabei werden nur Lebensmittel verwendet, deren Haltbarkeitsdatum kurz vor dem Ablauf steht. 

Was ist Foodsharing?

Kein Essen soll verschwendet oder weggeworfen werden. Wenn es noch gut ist, tut man besser daran, es mit anderen zu teilen. Dies kann man online über die Foodsharing Plattform tun. Dort kann man eintragen was man anzubieten hat, oder auch was man gerade braucht. 

Eine ehrenamtliche Helferin die gerade am Gurkenschnippeln ist, erzählt: „Hier in der Nähe ist ja auch ein Verteiler. Also ich war geschockt, als ich das erste Mal das ganze Essen gesehen hab, was sonst weggeworfen wird.“

Wer gibt Essen ab? 

„Das sind Privatpersonen, aber es kommt auch viel über Kaufhäuser und Geschäfte, was sonst weggeworfen wird.“, erzählen die Helfer. „Es kommt auch viel über die Gärten der Leute rein, zum Beispiel wenn die Leute große Obstbäume haben. Oder Leute geben etwas ab, bevor sie in den Urlaub fahren.“ 

Wer holt die Lebensmittel ab?

„Das sind ganz unterschiedlich.“, sind sich die freiwilligen Helfer einig. „Von Studenten über Familien, ältere Leute. Aber natürlich auch Leute die Sozialhilfe beziehen.“

OB schwingt den Pfefferstreuer    

Der Oberbürgermeister ist von der Initiative ganz begeistert und hat auch schon über den Klimaschutztisch davon gehört. Ihm ist aufgefallen, dass in den letzen Jahren verantwortungsvoller mit Essen umgegangen wird: „Die Menschen ernähren sich bewusster, achten auf Fair-Trade und Bio und wollen sich gesünder ernähren. Aber auch die soziale Komponente spielt immer mehr rein.“ 

Er lobt die Initiatoren: „Also ich finde das ja toll wenn sich junge Menschen zusammenschließen und einfach mal machen.“

kp

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