Gemeinderatsbeschluss fix

Für 12 Mio. Euro! Hebelstraßenbrücke wird erneuert

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Heidelberg-Weststadt - Der Gemeinderat hat einstimmig dafür gestimmt, ab 2019 ist es so weit: Dann wird Hebelstraßenbrücke erneuert. Alle Infos zur Maßnahme:

Beschlossene Sache!

Der Gemeinderat hat in der Sitzung am 14. Dezember einstimmig die Hebelstraßenbrücke in der Weststadt genehmigt. Los geht‘s bereits Anfang 2019. Voraussichtliches Ende: April 2020.

Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt durch die Stadt Heidelberg als Straßenbaulastträger unter Kostenbeteiligung der Deutschen Bahn. Das neue Brückenbauwerk wird als Stahl-Verbund-Konstruktion mit Mittelpfeiler ausgeführt.

Insgesamt soll die Maßnahme rund 12,1 Millionen Euro kosten, davon beträgt die voraussichtliche Kostenbeteiligung der Deutschen Bahn rund 4,3 Millionen Euro.

Die bestehende Brücke (Gesamtlänge: rund 50 Meter) zwischen den Geländern wird zukünftig um circa 3 Meter verlängert und um einen Meter verbreitert. Es wird künftig drei Fahrspuren – zwei in Richtung Westen und eine in Richtung Osten – sowie zwei Radfahrstreifen mit einer Breite von jeweils zwei Metern geben. Seitlich beidseitig angrenzend werden Gehwege mit einer Breite von 2,50 Metern angeordnet.

Während der Bauzeit wird der Kraftfahrzeug- und Radverkehr über die Montpellierbrücke umgeleitet. Als weitere Querungen der Bahnanlagen stehen die Bürgerstraßenbrücke sowie die Geh- und Radwegbrücke im Zuge der Liebermannstraße (Verbindung in Richtung Bahnstadt) zur Verfügung.

Hintergrund

Die 1952 errichtete Hebelstraßenbrücke ist eine von insgesamt elf Brücken, deren Baulast im Zuge der Privatisierung der Bahn im Jahr 1994 von der Deutschen Bahn auf die Stadt Heidelberg überging. Die meisten dieser Brücken befanden sich bereits damals in einem schlechten Zustand, so auch die Hebelstraßenbrücke. 2010 musste die zulässige Fahrzeuglast auf 30 Tonnen beschränkt und die Fahrbahn von vier auf zwei Fahrstreifen verringert werden. Im Frühjahr 2016 wurde die Fahrzeuglast auf zwölf Tonnen reduziert. Im Dezember 2017 wurde sie auf 3,5 Tonnen und die maximale Durchfahrtsbreite auf zwei Meter verringert.

PM/rob

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