Voting-Ergebnis

Neue Radbrücke: Für diese Variante stimmen unsere Leser!

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Wie queren Radfahrer und Fußgänger zukünftig den Neckar? Unsere Leser haben über die zur Auswahl stehenden Varianten abgestimmt. (Archivfoto)

Heidelberg-Wieblingen - Bald entscheidet der Gemeinderat über eine Radbrücke, die den Wehrsteg ersetzen könnte – verschiedene Möglichkeiten stehen zur Diskussion. Für diese Variante stimmen unsere Leser: 

Der Wehrsteg in Wieblingen soll innerhalb der nächsten zwanzig Jahre zerstört und durch einen Neubau ersetzt werden. Deshalb beraten die Bezirksbeiräte über die möglichen Fuß- und Radwegmöglichkeiten, die sich nun bieten.

>>> Wieblinger Wehr: Was wird aus dem Fuß- und Radweg?

Im Durchschnitt nutzen rund 7.800 Menschen täglich (Montag bis Freitag) die Ernst-Walz-Brücke, um vom Hauptbahnhof zum Campus Im Neuenheimer Feld zu kommen, und wer die Neckarüberquerung nicht nutzt, der fährt eben nun mal über den Wehrsteg, auch wenn dort das Fahren eigentlich verboten ist. Schon jetzt macht der Radverkehr mit 34 Prozent den Hauptverkehrsträger in Heidelberg aus, Tendenz steigend.

Jetzt stellt sich die Frage, wie es weitergehen soll, wenn der alte Wehrsteg abgerissen wird. Drei Varianten stehen zur Diskussion – wir haben im Voting gefragt, welche unsere Leser am Besten finden.

Über diese drei Varianten einer Radbrücke soll im Gemeinderat entschieden werden.

Das Ergebnis

Zur Auswahl stehen die Führung des Fuß- und Radverkehrs über den alten Wehrsteg mit dementsprechendem Ausbau (Variante 1), die Integration eines Fuß- und Radwegs auf dem neuen Wehrsteg (Variante 2) oder der Bau einer eigenständigen Brücke, die ausschließlich von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden darf. Voraussetzung für alle Varianten sind die Verknüpfungen zum Hauptbahnhof, der Altstadt, Wieblingen, Bahnstadt, Südstadt, Rohrbach und Kirchheim.

Rund 300 Leser haben über die drei Varianten abgestimmt. Die Mehrheit (62 Prozent) der Voting-Teilnehmer findet die Idee einer eigenständigen Brücke für Fahrradfahrer und Fußgänger am besten (Variante 3). Rund 26 Prozent stimmen in unserem Voting für Variante 1 und somit für den Erhalt und Ausbau des alten Wehrstegs. Für einen Rad- und Fußgängerverkehr auf dem neuen Wehrsteg stimmen nur rund 12 Prozent.

Die Umfrage ist vorbei.
Welche Variante der Radbrücke findest Du am besten?
Variante 3 (Eigenständige Brücke)
62.24%
Variante 1 (Alter Wehrsteg)
25.51%
Variante 2 (Neuer Wehrsteg)
12.24%

Entscheidung voraussichtlich am 18. Mai

Noch müssen einige Punkte, wie eine bessere Kosteneinschätzung, den Eingriff in die Natur und die weiterführenden Fahrradverbindungen, geklärt werden. Für diese Klärung wird ein Ingenieurbüro für weitere 100.000 Euro in Auftrag gegeben werden.

Voraussichtlich soll in der Gemeinderatssitzung am 18. Mai eine Variante beschlossen werden. Bis dahin soll zudem eine endgültige Form der Neckarüberquerung im Rahmen eines Wettbewerbs gefunden werden.

kab

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