Nur noch zwei Standorte im Rennen

Beschluss: Neckartal bleibt Windrad-frei

+
Drei Eichen und Kirchheimer Mühle sind die zwei verbleibenden möglichen Standorte auf Heidelberger Gemarkung (Symbolfoto).

Heidelberg – Jetzt ist offiziell der Haken dran: Von den ursprünglich sieben möglichen Standorten auf Heidelberger Gemarkung sind nur noch zwei im Rennen: Drei Eichen und Kirchheimer Mühle.

Das hat der Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim bei seiner Verbandsversammlung am Freitag, 25. November, beschlossen. Damit wird auch der Heidelberger Wunsch berücksichtigt, dass die Flächen rund um das Neckartal dauerhaft frei von Windenergieanlagen bleiben. 

Das entspricht auch dem Ergebnis des Bürgerbeteiligungsverfahrens und der Stellungnahme des Heidelberger Gemeinderats im Sommer. Passend dazu schließt der Nachbarschaftsverband auf Wunsch der Gemeinden Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim nicht nur die Höhenzüge rund um das Neckartal vom Bau von Windrädern aus, sondern die komplette erste Hangkante des Odenwalds.

Heidelberger Wunsch berücksichtigt

Die möglichen Flächen für Windenergie im Verbandsgebiet wurden mit der Entscheidung um insgesamt 264 Hektar reduziert. Jetzt können die verbleibenden möglichen Standorte mit einer Gesamtgröße von 326 Hektar vertiefend untersucht werden. Kriterien sind weiterhin der Naturschutz, die Erschließbarkeit und das Landschaftsbild. Je nach Ergebnis können auch diese verbliebenen Flächen nach Anzahl und Zuschnitt noch weiter reduziert werden. Die abschließende Entscheidung fällt wieder die Verbandsversammlung, ein Beschlussorgan aus Vertretern von insgesamt 18 Mitgliedsgemeinde.

So geht es weiter

Der Nachbarschaftsverband kann erst nach der vertiefenden Prüfung entscheiden, welche Flächen Gegenstand des weiteren Verfahrens werden. Erst nach diesen Schritten kann der Planentwurf fertiggestellt werden. Auf Basis dieses aktualisierten Planentwurfs folgt die zweite Runde der Beteiligung der Öffentlichkeit, der Gemeinden und der Behörden. Abschließend ist der Plan durch die Verbandsversammlung festzustellen und wird zur Genehmigung an das Regierungspräsidium Karlsruhe übergeben. Mit Bekanntgabe der Genehmigung ist der Plan gültig.

>>> Unser Hintergrundartikel erklärt, worum es beim Thema „Windkraft Rhein-Neckar“ geht.

sag/Stadt Heidelberg

Fotos: Abiturienten wüten in Altstadt

Fotos: Abiturienten wüten in Altstadt

Bilder vom Streetfood Festival!

Bilder vom Streetfood Festival!

B3 nach Frontalcrash gesperrt! 

B3 nach Frontalcrash gesperrt! 

Kommentare