Die Statistiken zur Stadt

Faktastisch! Heidelberg in Zahlen

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Die wichtigsten Zahlen von Heidelberg (Archivfoto)

Heidelberg - Wie viele Einwohner hat Heidelberg nochmal? Leben mehr Männer oder Frauen in der Stadt? Und welcher Stadtteil ist der größte? Wir haben die Antworten:

Vom historischen Schloss bis zur modernen Bahnstadt – Heidelberg hat einiges zu bieten. Wie einzigartig die Stadt ist, müssen wir auch gar nicht erwähnen. Deshalb wollen wir die schöne Neckarstadt einfach mal ganz nüchtern betrachten. Wir haben für Dich die wichtigsten Zahlen herausgesucht:

In Heidelberg leben rund 160.000 Menschen, von denen etwa 39 Prozent jünger als 30 Jahre sind. Knapp 16 Prozent sind älter als 65. Im Durchschnitt ist der Heidelberger rund 40 Jahre alt.

Die Stadt hat außerdem einen Ausländeranteil von 21 Prozent. Die Akademikerquote in der Universitätsstadt liegt bei rund 41 Prozent. Zudem leben mehr Frauen als Männer in Heidelberg (52 Prozent). Verheiratet sind übrigens 34 Prozent aller Heidelberger.

Fotos: Gleichgeschlechtliche Massenhochzeit in Stadthalle 

Allein im Jahr 2018 kamen über 5.500 Kinder zur Welt (2.732 Mädchen/2.843 Jungen). Die Stadt wird in den kommenden Jahren wohl weiter wachsen, eine Prognose geht davon aus, dass im Jahr 2035 über 170.000 Menschen in Heidelberg leben werden.

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Stadtteile im Vergleich

Der flächenmäßig größte Stadtteil ist Kirchheim (15,3 Quadratkilometer), dicht gefolgt von Handschuhsheim (15,1 Quadratkilometer). Der kleinste Stadtteil ist die Bahnstadt (1,1 Quadratkilometer). Insgesamt hat Heidelberg eine rund 109 Quadratkilometer große Fläche, davon sind lediglich 30 Prozent besiedelt. 

Von den Stadtteilen werden laut Vorausberechnung besonders die westlichen Quartiere (Bahnstadt, Südstadt, Kirchheim) besonders stark wachsen. Die prognostizierte Bevölkerungszunahme liegt dort bei über 25 Prozent. Auf der Konversionsfläche Patrick-Henry-Village soll in den 2030er Jahren ein weiterer Stadtteil entstehen, der Wohnraum für rund 10.000 Menschen bieten soll. 

In Sachen Eigenheim ist der Quadratmeter in Neuenheim am teuersten und im Pfaffengrund am günstigsten.

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Übrigens: Die höchste Kfz-Dichte hat Wieblingen (654 zugelassen Pkw je 1.000 Einwohner).

Studieren und Arbeiten 

Die Stadt bietet 117.500 Arbeitsplätze, dabei ist die Uni Heidelberg mit rund 14.500 Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Heidelberg. Von den 89.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten 70 Prozent im „wissensintensiven“ Dienstleistungssektor. 

Rund 39.000 Studierende lernen in der beliebten Stadt am Neckar, 31.000 davon an der Ruprecht-Karls-Universität. Die „Ruperto Carola“ wurde 1386 gegründet und ist damit die älteste Universität Deutschlands. Zudem befinden sich international renommierte Forschungseinrichtungen wie das Europäische Laboratorium für Molekulare Biologie (EMBL), das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) sowie vier Max-Planck-Institute in Heidelberg.

Daneben ist Heidelberg auch ein beliebter Tagungsort für Kongresse und Konferenzen: 70 Prozent der Übernachtungsgäste sind Geschäftsreisende, viele von ihnen kommen zu Tagungen und Kongressen in die Universitätsstadt. Neben der Stadthallen gibt es viele kleinere Tagungsorte in Heidelberg und in der Umgebung. Ab Ende 2019 wird in der Bahnstadt ein neues Konferenzzentrum gebaut, das 2021 fertig sein soll. 

Weitere Fakten

  • Der Heidelberger Zoo wurde 1933 gegründet. Heute leben fast 2.500 Tiere dort.
  • 1518 – also vor über 500 Jahren – hielt Martin Luther seine ,Heidelberger Disputation', die eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung der Reformation spielt.
  • Fast 12 Millionen Gäste kommen jährlich nach Heidelberg, über eine Millionen von ihnen strömen zum Heidelberger Schloss.
  • Die Heidelberger Hauptstraße gilt mit einer ununterbrochenen Länge von 1,6 Kilometern als „längste Fußgängerzone Europas“. 
  • Den höchsten Pegelstand erreichte der Neckar in Heidelberg am 22. Dezember 1993. Damals stieg das Wasser auf 6,61 Meter an.

Hochwasser an der Alten Brücke

jol/rmx

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