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Heidelberg: Offene Impftage im ZIZ – 3.000 Dosen AstraZeneca und Johnson & Johnson

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg – Das Zentrale Impfzentrum (ZIZ) im Patrick-Henry-Village veranstaltet drei Impfaktionstage. Wer für die 3.000 Dosen der Vakzine von Johnson & Johnson sowie AstraZeneca berechtigt ist:

Monatelang herrschte Impfstoff-Knappheit und Termine in den Impfzentren waren ebenso begehrt wie schwierig zu erhalten – doch nun hat sich das Blatt offenbar gewendet: „Wir müssen leider feststellen, dass bei Weitem nicht alle Termine, die verfügbar sind, auch gebucht und wahrgenommen werden. Dies betrifft alle vier Impfstoffe, die wir verimpfen“, sagt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze. Aus diesem Grund bietet das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber des Zentralen Impfzentrums (ZIZ) im Patrick-Henry-Village in Heidelberg von Donnerstag (8. Juli) bis Samstag (10. Juli) Impfaktionstage an.

StadtHeidelberg
BundeslandBaden-Württemberg
Fläche108,84 km²
Einwohnerzahl161.485 (Stand: 31. Dez. 2019)
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

An allen drei Tagen sind im ZIZ jeweils zwischen 8 und 18:30 Uhr Impfungen auch ohne vorher gebuchten Termin möglich. Es können pro Tag jeweils bis zu 1.000 Dosen der Vakzine von Johnson & Johnson (8. Juli) sowie AstraZeneca (9. Juli und 10. Juli) verimpft werden. Das Besondere an dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist, dass er nur eine einzige Dosis benötigt und man somit bereits 14 Tage nach der Impfung einen vollständigen Impfschutz hat. Mit dem Vakzin von AstraZeneca können sich auch jüngere Personen (ab 18 Jahren) entsprechend der STIKO-Empfehlung nach sorgfältiger ärztlicher Aufklärung und bei individueller Akzeptanz der Impfrisiken impfen lassen.

Impfaktion im Heidelberger ZIZ – fast keine Voraussetzungen an Impflinge

Jeder Erwachsene kann an einem der drei Impfaktionstage spontan vorbeikommen. Es gibt fast keine Voraussetzungen – bis auf die Tatsache, dass man in den vergangenen zwei Wochen keine andere Impfung (z. B. gegen FSME) erhalten haben darf. Da im Vorfeld für die Impfaktionstage in dem Zeitfenster keine Termine vergeben werden, muss natürlich mit Wartezeiten gerechnet werden. Dies betrifft allerdings nicht diejenigen Personen, die vom 8. bis 10. Juli bereits im Vorfeld einen Termin über die Hotline 116 117 oder www.impfterminservice.de gebucht hatten – sie können ihren Termin ganz normal wahrnehmen.

Wartezeiten können übrigens etwas verkürzt werden, wenn man zum Beispiel vorab den Erhebungsbogen (www.impfen-bw.de) ausfüllt und zur Impfung mitbringt. „Ansonsten muss man nur ein amtliches Ausweisdokument mitbringen und empfehlenswert ist es auch, den Impfpass und die Versichertenkarte dabeizuhaben“, erklärt der ärztliche Leiter der Impfzentren des Rhein-Neckar-Kreises, Christoph Schulze.

Landrat Stefan Dallinger, Prof. Dr. med. Ingo B. Autenrieth (UKHD), Dezernentin Doreen Kuss, OB Prof. Dr. Eckart Würzner, Christoph Schulze vor dem Zentralen Impfzentrum im Patrick-Henry-Village in Heidelberg.
Landrat Dallinger, Prof. Autenrieth (UKHD), Dezernentin Kuss, OB Prof. Würzner, Christoph Schulze vor dem Zentralen Impfzentrum im PHV. © Dorothea Burkhardt/Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Diese Sonder-Impfaktion ist ein Angebot an alle, die noch keinen Impftermin erhalten haben und sich aber kurzfristig, etwa vor dem Urlaub, noch impfen lassen wollen. Ich kann nur raten, es wahrzunehmen, denn einfacher gelangt man nicht zur Corona-Schutzimpfung! Trotz der momentan niedrigen Inzidenzzahlen ist die Pandemie noch nicht besiegt. Die Impfung ist und bleibt die beste Möglichkeit, sich zu schützen“, lautet der Appell von Stefan Dallinger (CDU), Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. (PM/pek)

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