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Jungschweine im Heidelberger Zoo: Gleich 21 freche Ferkel auf Entdeckungsreise

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Von: Sylvia Niestroj-Haß

Ferkel im Schnee
Im Zoo Heidelberg genießen die Schweine das schöne Winter-Wetter. © Heidrun Knigge/ Zoo Heidelberg

In den letzten Tagen herrscht ein wildes Treiben im Schweinegehege des Heidelberger Zoos: 21 neugierige Rüssel erkunden das Außengelände und halten ihre Mütter dabei ordentlich auf Trab.

Heidelberg – Ganz schöner Sauhaufen! Auch wenn es in den letzten Monaten aufgrund des Lockdowns und der damit verbundenen Schließlung im Heidelberger Zoo ruhiger geworden ist, so wird es doch nicht langweilig: Aktuell machen 84 flinke Ferkelhufe die Außenanlage unsicher und sorgen damit für ganz viel Leben und Abwechslung. Die Schweinekinder kamen Ende Januar im Heidelberger Zoo zur Welt. Die kunterbunte Ferkelschar stammt aus zwei unterschiedlichen Würfen à jeweils 10 bzw. 11 Schweinchen. Bei genauerem Hinsehen wird dem aufmerksamen Tierfreund auffallen, dass die Ferkel unterschiedlich aussehen – das liegt daran, dass es sich um unterschiedliche Schweinerassen handelt: Mama „Scully“ ist eine Mischung aus dem roten Duroc-Schwein, einer besonders großen amerikanischen Sorte, sowie einem belgischen gefleckten Pietrain-Eber; die schwarze Sau „Helga“ ist ein reinrassiges Berkshire-Schwein.

Zoo Heidelberg mit süßen Ferkeln: Schweine machen das Außengelände zum Abenteuerspielplatz

Ihre ersten Lebenswochen verbrachten die kleinen Ferkel warm eingekuschelt gemeinsam mit ihren Geschwistern im Stall des Schweinegeheges im Heidelberger Zoo. Vor einigen Tagen wurden die beiden Ferkelgruppen zusammengeführt. Nun entdecken sie gemeinsam das Außengelände auf eigenem Huf; dabei bleibt nichts vor den kleinen Ringelschwanzträgern sicher: Besonders gerne wühlen sie im weichen Sand oder lassen sich von der Sonne ihre neugierigen Rüssel wärmen.

Die kleinen Schweinchen haben jede Menge Spaß mit den für sie aufgestellten Beschäftigungspalletts; aber auch der Schnee in den vergangenen Wochen sorgte für viel Freude bei den Schweinekindern. Nichts kann sie in ihrem Entdeckungsdrang aufhalten - jedes Blatt, jeder Stein und jeder Erdkrumen werden dabei aufs gründlichste untersucht: Das Außengelände wird zum Abenteuerspielplatz.

Ferkel beim Spielen
Die kleinen Ferkel toben und balgen, was das Zeug hält © K.W./Zoo Heidelberg

Zoo Heidelberg: Jungschweine lernen für das Leben

Seit einigen Tagen knabbern die Schweinekinder bereits Gemüse, Obst oder Fisch; Mamas Milchbar ist jedoch noch immer geöffnet. Mit den anderen Ferkelkindern flitzen sie dann im Schweinsgalopp über das Außengelände des Schweinegeheges im Heidelberger Zoo. Dabei sind sie zu jeder Schandtat bereit und beim gemeinsamen Graben und Toben im Schlamm lernen die verspielten Schweinekinder auch wichtige Dinge für ihr Sozialverhalten und machen untereinander eine Rangordnung aus.

Und obwohl seit Samstagnacht aufgrund der frühlingshaften Temperaturen das Tor zum Außengelände für sie nun rund um die Uhr offen steht, verbringen die Ferkel die Nächte doch lieber eingekuschelt bei ihren Mamas im Stall - schließlich muss ja neue Kraft geschöpft werden für einen weiteren aufregenden Tag voll neuer Abenteuer.

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