Virtual Reality auf dem Vormarsch

Die Zukunft gestalten - „Virtuelle Realitäten“ an der SRH Hochschule studieren!

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Eröffnung des Discovery Docks in Hamburg: eine Besucherin steuert einen Containerbrückenkran via VR-Brille. 

In den 90er Jahren verpufft, ist Virtual Reality heute den meisten geläufig. Akademisch liegt das Thema jedoch fast brach. Nicht so in Heidelberg, wo die Zukunft schon jetzt beginnt.

Virtual Reality war vor wenigen Jahren so wenig bekannt wie Smartphones in den beginnenden 2000ern. Einen ersten Hype um das Eintauchen in andere Welten gab es zwar schon in den Neunziger Jahren. Auf Grund der damals noch unausgereiften Technik, ebbte dieser aber schnell ab. 

Erst mit dem Kauf von „Oculus VR“ durch facebook im März 2014 begann der Markt für Virtual reality und Augmented Reality sich rasant zu entwickeln. Mark Zuckerburg bezeichnete VR damals als „The Next Big Thing“. Er scheint Recht zu behalten.

Der Bachelor virtueller Realitäten

Mittlerweile dringen die virtuellen Welten nämlich täglich ein Stückchen mehr in unseren Alltag und werden im privaten Umfeld für uns vielleicht schon bald zur Normalität. 

Vermutlich auf Grund dessen, dass noch nicht allzu viele Unternehmen die sich rasant entwickelnde Technologie nutzen, gibt es bislang aber nur sehr wenige Universitäten und Hochschulen, die sich explizit mit VR beschäftigen. 

Einer der wenigen ist der Bacherlor-Studiengang „Virtuelle Realitäten“ der seit 2010 an der SRH Hochschule Heidelberg angeboten wird. Vom Oscar-Gewinner bis zum Erschaffer neuer Welten, können die Studierenden damit alles werden.

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Inhaltlich beschäftigt sich das Studium mit Realitäten virtueller, augmentierter und gemischter Art. Grundlagen der Medien-, Audio- und Videotechnik und 3D-Grafik sind ebenfalls Thema wie Software Engineering, Programmierung, Webentwicklung, Unternehmensgründung, Projektmanagement, Technical Direction und wissenschaftliches Arbeiten. Wer Virtual Reality studieren möchte, sollte bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Ein künstlerisches-kreatives Talent, Interesse an Programmieren und grafischen Verständnis werden erwartet.

Mit Filminformatik einen Oscar gewinnen

Wer in der Filmindustrie Fuß fassen will, sollte den Schwerpunkt Filminformatik wählen. Der Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften in der Filmindustrie, besonders in den Bereichen Informatik, Softwareentwicklung und visuelle Effekte, steigt nämlich vor allem in Deutschland an. 

Wer sich für diesen Schwerpunkt entscheidet, erlerntzeitgemäßes Wissen über digitale Produktionstechniken und wird am Ende Informatiker, Softwareentwickler oder Technical Director und gewinnt irgendwann vielleicht sogar einen Oscar. Auch der Schwerpunkt Game Development lässt auf Preise hoffen.

Mit Game Development phantastische Welten schaffen

Mit Videospielen wird inzwischen mehr Umsatz generiert, als Kinofilme es je könnten. Kein Wunder. Jeder spielt auf irgendeine Art und Weise. Und sehr viele greifen zu Computer- oder Videospielen, die sich stets zwischen Kunst und Kommerz bewegen. 

Die Entwickler Yves Masullo und Robin Mächtel zeigen ihr Spiel „Orbital Bullet“. 

Vor allemim Gaming-Bereich wächst der Anteil von VR. Wer gerne zockt und selbst phantastische Welten mit einer immer stärkeren Immersion für Menschen schaffen will, wird einfach Game Developer und gründet irgendwann vielleicht sogar sein eigenes Entwicklerstudio. Wie die Macher von „Orbital Bullet“, die sogar einen Computerspielpreis absahnen

Nach dem Bachelor ist es aber auch möglich in andere Branchen wie den Automobilbau oder Werbung zu wechseln, in die Technologien und Verfahren aus dem Game-Bereichebenfalls einfließen. Die reale Welt virtuell gestalten können Absolventen des dritten Schwerpunktes. 

Virtuelle & Augmentierte Realitäten als Schwerpunkt

Wir sind heute quasi immer online. Haben wir mal keinen Empfang, werden wir schnell hibbelig. Kein Wunder: Unser Navi steuert uns punktgenau durch fremde Städte, Tickets für Kino, Bahn oder Konzert sind in Windeleile gebucht und was täten wir nur ohne Netflix? 

Die VR hingegen kommt erst jetzt so richtig in Schwung. Obwohl sie in der Automobilindustrie und im Maschinenbau bereits seit Jahrzehnten im Einsatz ist, erobern günstige VR-Geräte erst jetzt unsere Wohnzimmer. Dient VR dabei vor allem der Unterhaltung und zum Spielen, kann sie auch zum Lernen, für Videotelefonie und...genutzt werden werden. 

Sehen, was gar nicht existiert: Augmented Reality (erweiterte Realität) mit der HoloLens 

Grundsätzlich mangelt es aber noch an Anwendungen und Unternehmen, die die innovative Software nutzen. Der Studienschwerpunkt „Virtuelle & Augmentierte Realitäten“ bereitet darauf vor, indem es ein Informatikstudium mittels spezifischer Vorlesungen und zahlreicher Projekte genau auf jene neuen Technologien zuschneidet. 

Wer einen Bachelor of Science in „Virtuellen Realitäten“ abschließt, ist ganz sicher auf die Zukunft vorbereitet und wird sie früher oder später virtuell erweitern oder sogar real umgestalten. 

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