Was ist da nur los?

Schlusslicht in BaWü: Heidelberger bekommen die wenigsten Babys!

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Im Südwesten werden wieder mehr Babys geboren.

Heidelberg - Bereits seit mehreren Jahren in Folge steigt die Geburtenrate im Südwesten deutlich an – aber nicht in unserer schönen Stadt! Der Grund: 

Sowohl im Südwesten, als auch deutschlandweit kommen mehr Babys auf die Welt. In Baden-Württemberg liegt die Geburtenrate 2016 bei durchschnittlich 1,59 Kindern. 

Der Trend herrscht aber eher im ländlichen Raum. Universitätsstädte sind nicht Teil des Booms. Bei einem Vergleich 2016 schneiden diese deutlich schlechter ab. 

Unter den Schlusslichtern

befindet sich neben Stuttgart (1,38) und Freiburg (1,36) auch

das letztplatzierte Heidelberg (1,2).

Zum Vergleich: Die meisten Kinder wurden im Alb-Donau-Kreis (1,8) geboren. 

Zwar leben in Heidelberg vor allem auch viele junge Frauen. Diese sind laut Statistiker Werner Brachat-Schwarz aber eher karriereorientiert, konzentrieren sich auf Studium und den Berufseinstieg. 

Positive Auswirkungen hätte laut Statistikern wiederum die höhere Zahl von ausländischen Frauen in den Städten, welche im Schnitt mehr Kinder bekämen - mehr sogar als im restlichen Südwesten.

Im Jahr 2016 waren es 2,03 Kinder - deutlich mehr als der Durchschnitt im Südwesten. „Ohne sie würden die Städte in der Statistik noch schlechter abschneiden“, so der Statistiker. 

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dpa/gs

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