Mindestens 9 Tote nach schwerem Erdbeben

Würzner: „Große Sorge um Kumamoto“

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OB Würzner ist in Sorge um die Menschen in Heidelbergs japanischer Partnerstadt Kumamoto.

Heidelberg/Kumamoto - Oberbürgermeister Eckart Würzner sorgt sich nach dem schweren Erdbeben am Freitagmorgen in Südjapan um die Menschen in der Heidelberger Partnerstadt. 

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,5 hat in der Nacht zum Freitag die Insel Kyushu im Süden Japans erschüttert. 

Am stärksten betroffen ist die Region um Heidelbergs Partnerstadt Kumamoto: In der Präfektur Kumamoto stürzten Dutzende Häuser ein, zudem brachen zahlreiche Brände aus

Nach bisherigen Medienangaben kamen mindestens neun Menschen ums Leben, mehr als 1.000 wurden verletzt. Etwa 40.000 Menschen verließen aus Angst vor weiteren Beben ihre Häuser und wurden teils in Notunterkünften untergebracht.

„In Gedanken bei unseren Freunden“

Wir sind in großer Sorge um die Menschen in unserer Partnerstadt Kumamoto“, sagte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner am Freitag. „In diesen schweren Stunden sind wir in Gedanken bei unseren Freunden in dieser schönen Metropole, die nun so schlimme Zerstörungen erfahren musste.“ 

Anscheinend bebt die Erde in der mit rund 664.000 Einwohnern drittgrößten Stadt auf der Insel Kyushu weiterhin. In den kommenden Tagen werden weitere Nachbeben erwartet. „Wir hoffen, dass sich die Lage vor Ort schnell beruhigt. Unser Mitgefühl gilt allen Menschen, die bei dieser Katastrophe Freunde oder Verwandte verloren haben. Ich habe dem Bürgermeister von Kumamoto meine Anteilnahme übermittelt und ihm Hilfe aus Heidelberg angeboten“, so Würzner weiter.

Gewachsene Partnerschaft

Die Partnerschaft zwischen Heidelberg und Kumamoto besteht seit 1992. Die freundschaftlichen Beziehungen gehen auf Kontakte zurück, die bereits in den frühen 1960er Jahren bestanden. 

Heute ist die Partnerschaft durch zahlreiche offizielle und private Beziehungen gekennzeichnet, unter anderem durch Austauschprojekte in den Bereichen Jugend, Medizin und Sport.

Stadt Heidelberg/rmx

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