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Wegen Renovierung: Heiliggeistkirche verkauft ihre Möbel

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Von: Daniel Hagen

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Heidelberg - Die Heiliggeistkirche gehört seit Jahrhunderten zum Stadtbild – und soll bald renoviert werden. Daher können Interessierte jetzt Kirchenbänke und Vitrinen kaufen.

Im Herzen der Altstadt von Heidelberg steht die Heiliggeistkirche – und das schon seit ein paar Jährchen. Die Kirche, die einst die Grablege der Kurfürsten von der Pfalz war, ist im Zeitraum von 1398 bis 1515 erbaut und in den Jahrhunderten darauf zum Teil schwer beschädigt und dann wieder aufgebaut oder renoviert worden. Jetzt steht die nächste große Renovierung an.

Wegen Renovierung: Heiliggeistkirche Heidelberg verkauft Möbel

Seit dem 20. März steht fest, wie der neue Innenraum der Heiliggeistkirche aussehen soll. Gewonnen hat ein Entwurf des Stuttgarter Architekturbüros schleicher.ragaller. Wann genau der Umbau beginnen wird, ist jedoch noch unbekannt. Vor der Renovierung werden allerdings noch Altlasten aus den Räumen beseitigt. Wer schon immer mal eine eigene Kirchenbank zu Hause haben wollte, sollte jetzt genau aufpassen.

Denn wie der SRW berichtet, verkauft die Kirche einzelne Möbelstücke an Interessierte. Dazu gehören vier Meter lange Kirchenbänke aus Eichenholz oder Panzerschrankvitrinen. Wie alt die Möbel sind, wird leider nicht erwähnt. Um Jahrhunderte alte Antiquitäten wird es sich wohl aber eher nicht handeln.

Die Heiliggeistkirche
Die Heiliggeistkirche Heidelberg verkauft Möbel. (Archivfoto) © HEIDELBERG24

Bänke und Vitrinen aus der Heiliggeistkirche Heidelberg zum Verkauf

Die Möbel, die von der Heiliggeistkirche zum Verkauf angeboten werden, stehen bislang auf den Nord- und Süd-Emporen des Gebäudes und müssen umständlich mit einem Schrägaufzug heruntergeholt werden, wie Pfarrer Vincenzo Petracca dem SWR erklärt. Weil dessen Anschaffung und die Umzugsfirma schon so viel kosten, plane die Kirche nicht mit einem Gewinn, sondern eher mit einem Begleichen der Ausgaben.

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Dabei sind die angebotenen Möbel gar nicht mal so günstig. So soll eine Kirchenbank rund 250 Euro, eine Vitrine sogar 500 Euro kosten. Zudem müssen die Stücke selbst abgeholt werden. Die Terminvergabe dafür beginnt am Donnerstagmorgen (25. August). (dh)

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