1,8 Promille

Opfer stellt Betrunkenen nach Unfallflucht

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Ein betrunkener 50-Jähriger streift in Heidelberg einen entgegenkommenden Pkw. Der Geschädigte lässt das nicht auf sich sitzen und setzt sich an die Fersen des flüchtigen Fahrers.

Weil er 1,8 Promille im Blut hatte, geriet ein 50-Jähriger am Samstagabend gegen 20.50 Uhr mit seinem Opel auf dem Iqbal-Ufer auf die Gegenfahrbahn. Dabei streifte er einen entgegenkommenden Hyundai.

Das schien den Betrunkenen jedoch nicht zu interessieren, schließlich setzte er seine Fahrt unbeirrt fort.

Der 42-jährige Hyundai-Fahrer konnte es nicht fassen und nahm kurzerhand die Verfolgung auf. Auf der Theodor-Heuss-Brücke gelang dem Geschädigten schließlich, den Promille-Fahrer zu stoppen. Dort entdeckte er schließlich einen 10-jährigen Jungen auf der Rückbank des Unfallverursachers – sein Sohn, wie sich später herausstellte.

Im Angesicht dieser Tatsache kann man von Glück reden, dass der verantwortungslose Vater "nur" einen Wagen streifte, und nichts Schlimmeres passiert ist.

Die eintreffende Polizei brachte den betrunkenen Fahrer auf die Wache. Seinen Führerschein ist er los.

ots/rob

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