Im Foyer des Reviers Mitte

Gedenk-Stele erinnert an getötete Polizisten!

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Die Gedenk-Stele erinnert an im Dienst getötete Polizisten.

Heidelberg - Polizeipräsident Thomas Köber stellt im Revier Mitte die Gedenk-Stele für die im Dienst getöteten Beamten des Landes Baden-Württemberg vor. Am 23. November die Gedenkfeier.

„Wir sind eine große Familie, wollen unsere Kollegen würdigen und nie vergessen. Schließlich hofft jeder von uns jeden Tag, dass ihm nichts passiert“, Mannheims Polizeipräsident Thomas Köber am heutigen Freitag bei der Präsentation der Gedenk-Stele für im Dienst getötete Beamte.

Auf den sechs ‚Säulen‘ sind die 45 Opfernamen der Polizisten eingraviert, die seit Gründung des Landes Baden-Württemberg 1952 im Einsatz ums Lebens kamen.

Darunter auch die Polizeivollzugsbeamtin Michèle Kiesewetter, die am 25. April 2007 in Heilbronn von den NSU-Terroristen erschossen wurde. 

Das letzte Opfer aus der Region liegt zum Glück schon einige Jahre zurück: Polizeimeister Matthias Fallis (22) von der Polizeidirektion Heidelberg wurde am 27. April 2006 bei einer Unfallaufnahme von einem Lkw erfasst und tödlich verletzt – obwohl die die Unfallstelle gut erkennbar gesichert war.

Die Stele wurde im Jahr 2010 auf Initiative der Polizeipfarrer erschaffen und der Polizei in Stuttgart übergeben. Eine gute Geste! Wir als Ausrichter wollen ein würdevolle Veranstaltung in der Heiliggeist-Kirche, die sicher bewegend wird und an die man sich erinnert“, erklärt Köber. 

Stele erinnert an getötete Polizisten!

Einen Monat wird die Acrylglas-Stele (rund 2,60 Meter, 150 Kilo) im Foyer des Reviers Heidelberg-Mitte in der Römerstraße stehen – gleichzeitig Sitz der Kriminaldirektion Heidelberg.

Dann geht´s zur Ökumenischen Gedenkfeier in die Heiliggeist-Kirche am 23. November (15 Uhr) – dem Totensonntag.

Auch Innenminister Reinhold Gall (SPD) wird da sein, eine Rede halten. Das Landespolizeiorchester und der Polizeichor des Polizeipräsidiums Mannheim sorgen für einen angemessenen musikalischen Rahmen.

Und Polizeipräsident Köber lädt alle Bürger herzlich ein, „diesen Totensonntag vielleicht mit einem Besuch in der Heiliggeist-Kirche zu verbinden“.

pek

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