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Besuch in der neuen Rooftop-Bar: Dinner mit Blick über Heidelberg

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Von: Pauline Wyderka

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Heidelberg - Die Bar „jil Rooftop Drink & Dine“ hoch über dem Herzen Heidelbergs hat seit Kurzem geöffnet. HEIDELBERG24 war vor Ort: 

Stellt man sich mitten in Heidelberg auf den Bismarckplatz und dreht sich im Kreis, kommt man kaum auf die Idee, dass in wenigen Metern Luft-Linie ein Dinner-Erlebnis vom Feinsten wartet. Tatsächlich muss man den Blick nur einmal nach ganz oben Richtung Himmel richten, dann kann man das Logo der Bar „jil Rooftop Drink & Dine“ an der Fassade über dem Plaza Hotel erkennen. Von da an muss man nur noch dem Schilfgras folgen, um gehobene Küche an einem – buchstäblich – gehobenen Ort zu erfahren.

Neue Rooftop-Bar hoch über Heidelberg: 360°-Blick über die Stadt

Seit Anfang Oktober hat die neue Rooftop-Bar „jil“ nun für die Öffentlichkeit geöffnet. Ganz offiziell ist es spätestens seit dem Eröffnungstermin am 27. Oktober, zu dem auch HEIDELBERG24 vor Ort ist. Schon im Vorfeld berichteten wir über die neue Rooftop-Bar hoch über den Dächern Heidelbergs.

Bei schönstem Wetter kommt auf der Dachterrasse mit 360°-Blick über die Stadt Sommerlaune auf. Der Lärm von der Straße ist vergessen, stattdessen richtet sich der Blick automatisch auf das Heidelberger Schloss. Der Wert der Location ist unverkennbar – kein Wunder, dass die Köpfe hinter der Bar Sven Günther, Swen Schmidt, Daniel Marquardt sowie Hauptgesellschafter und Investor Carsten Kaisig sich schon 2017 auf dem Dach des Baus, in dem auch das Plaza Hotel sitzt, im Klaren waren: Hier muss eine Rooftop-Bar hin.

Neue Rooftop-Bar hoch über Heidelberg: Verzögerungen durch Handwerkermangel

Und so lange zieht sich die Umsetzung dann auch. Die Betreiber, die auch für das Restaurant „Neo“ im Güterbahnhof in der Bahnstadt verantwortlich sind, berichten von den Tausenden Stunden Arbeit, die über die Jahre in jedes einzelne Detail gesteckt werden. Mitunter sei es schwierig, die richtigen Handwerker zu finden, um ihre Ideen umzusetzen, doch auch Pandemie und Lieferengpässe tragen sicherlich negativ bei. An Ideen mangelt es dem Gespann jedoch nicht.

Die 360° beschränken sich nicht nur auf das Panorama. Auch in der Küche und im Design findet man von allem etwas. Trotzdem ist nichts dem Zufall überlassen. Architekt Wolfram Glatz betont, dass, obwohl sich die Rooftop-Bar auf einem extra neu angebauten Stockwerk befindet, alles bewusst auf alt und eingelebt gemacht ist. Auch die Einrichtung soll im 60er-Jahre-Chic mit einem modernen Twist eher zeitlos erscheinen. Das „jil“ ist gekommen, um zu bleiben.

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Neue Rooftop-Bar hoch über Heidelberg: Küche auf gehobenem Niveau

Aber was das bunt gemischte Publikum, das teilweise extra aus Frankfurt anreist, vom siebten Stock in den siebten Himmel bringen soll, ist letztendlich das sogenannte „Drink & Dine“-Erlebnis. Und auch da ist das „jil“ durchaus auf einem anderen Level. Man merkt, dass Profis am Werk sind, die für ein geschmacklich rundes Erlebnis sorgen. Dafür sind die Preise für die Happen eindeutig happig. Vorspeisen und Desserts starten bei 14 Euro. Für den Hauptgang lässt man schnell an die 50 Euro da.

Verständlich, dass einige Heidelberger da zögerlich werden. Während die Betreiber von einem etwas langsamen Start Anfang Oktober erzählen, scheint der Fluch jedoch mittlerweile gebrochen. Das „jil“ mache mittlerweile per Mundpropaganda die Runde und so „verirren“ sich immer mehr Leute auf das Dach, das hoch über dem Herzen Heidelbergs thront. (paw)

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