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Heidelberg: „Eingänge aller Länder, vereinigt euch!“ Kuriose Nachricht erheitert das Netz

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Von: Marten Kopf

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Heidelberg - Auf der Instagram-Seite „Notes of Germany“ taucht ein Post aus der Innenstadt auf, der für Heiterkeit im Netz sorgt. Es ist eine Geschichte kleiner Übersetzungsschwierigkeiten.

Ja, es sind harte Zeiten für Eingänge. Ständig werden sie nur benutzt. Sie haben da zu sein, wo wir sie wollen. Kein schönes Dasein, keine Lobby... Wirres Zeug, was der Herr Redakteur da schreibt? Mitnichten! Denn Eingänge – und gemeint sind in diesem Fall Türen, durch die wir Räume betreten, bitte nicht falsch verstehen – bekommen jetzt ganz ernstgemeinte Unterstützung.

StadtHeidelberg (Baden-Württemberg)
Fläche108,8 km²
Einwohnerzahl158.741 (31. Dez. 2020)
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

„Notes of Germany“ in Heidelberg: „Release the Entrance please“

Auf der Instagram-Seite „Notes of Germany“ nämlich entdeckt eine Userin in Heidelberg einen Aufruf, die armen Eingänge doch bitte endlich von der Leine zu lassen. Und sie teilt diesen Aufruf mit der dortigen Community. „Eingang bitte freilassen“ ist da auf einem Schild zu lesen. So weit, so gewöhnlich. Spannend wird erst die Übersetzung für alle, die des Deutschen nicht mächtig sind.

„Release the Entrance please“ ist da auf Englisch zu lesen. Vermutlich extra für Touristen verfasst, von denen in Heidelberg bekanntlich nicht ganz wenige unterwegs sind. Eine sicher gutgemeinte, aber auch genauso witzige, weil eben nicht so ganz richtige Übersetzung. Denn das englische Verb „release“ bedeutet eben „befreien“, „entlassen“. Die armen eingesperrten Eingänge eben.

Reaktinen auf „Notes-of-Germany-Post“: „Eingänge aller Länder, vereinigt euch!“

Entsprechend fallen die Kommentare auf den Instagram-Post aus: „Eingänge aller Länder, vereinigt euch!“, schreibt da etwa ein User, „Wer kennt sie nicht. Die inhaftierten Eingänge?“ ein anderer. „English for Runaways“ schreibt jemand in Anlehnung an olle Otto-Waalkes-Klassiker. Übrigens tauchen aus Heidelberg immer wieder spannende Nachrichten bei den „Notes of Germany“ auf. Erst kürzlich ging das „Vetters“ mit einem durchaus kuriosen Notizzettel viral.

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Andererseits ist das nur die eine Seite der Geschichte. Denn sind wir ehrlich: Vermutlich hätte die Übersetzung funktioniert (und der Autor dieses Textes nimmt an dieser Stelle an, dass hier ein Übersetzungsprogramm am Werke war), wenn die deutsche Variante korrekt geschrieben gewesen wäre. Mit einem simplen Leerzeichen zwischen „frei“ und „gelassen“ hätte der Urheber des Hinweises diese Stilblüte – und seinen Auftritt bei „Notes of Germany“ – ganz sicher umgehen können. (mko)

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