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Eckart Würzner bleibt OB in Heidelberg: Das sagen CDU und FDP dazu

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Von: Madlen Trefzer

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Heidelberg - Nach Eckart Würzners eindeutigem Wahlsieg bei der OB-Wahl am 27. November melden sich nun CDU und FDP zu Wort. Das halten sie vom Wahlergebnis:

Eckart Würzner bleibt Oberbürgermeister in Heidelberg. Der Amtsinhaber kommt im zweiten Wahlgang der OB-Wahl am Sonntag (27. November) auf 54 Prozent und holt damit die absolute Mehrheit. Würzner kann damit in seine dritte Amtszeit starten – er steht bereits seit 2006 an der Stadtspitze. Nun äußern sich Stadtrat Jan Gradel, Fraktionsvorsitzender der CDU und Tobias Sedlmeier, Beisitzer der FDP, gegenüber HEIDELBERG24 zu den Ergebnissen der OB-Wahl:

„Lösungsorientierte und unideologische Kommunalpolitik“ – CDU und FDP unterstützen OB Würzner

HEIDELBERG24: Wie bewerten Sie die Wahlergebnisse der Oberbürgermeisterwahl?

Gradel (CDU): Super! Hyper! Wir sind hoch erfreut über den großartigen Vertrauensbeweis für Eckart Würzner – eine tolle Teamleistung von CDU, FDP, die HDer und vor allem den Jugendorganisationen und den vielen nicht parteilich engagierten Bürgern aus den Vereinen und der Bürgerschaft.

Sedlmeier (FDP): Wir gratulieren Eckart Würzner herzlich zu diesem herausragenden Wahlerfolg und freuen uns sehr darüber. Das Ergebnis zeigt, dass die jahrelange erfolgreiche Arbeit des OB von der Heidelberger Bürgerschaft honoriert wird. Die von ihm gemeinsam mit seinen Unterstützern in seiner bisherigen Amtszeit erreichten Ergebnisse, unter anderem in den Bereichen wirtschaftliche Entwicklung, Schaffung von neuem und bezahlbarem Wohnraum, Bildung, Verkehr, aber auch für Sport und Kultur sowie Klimaschutz in der Stadt waren eine klare Wahlempfehlung für den OB.

Die Wahl zeigt daneben, dass die Menschen in Heidelberg eine lösungsorientierte und unideologische Kommunalpolitik begrüßen. Da Eckart Würzner es versteht, parteiübergreifende Mehrheiten bei gleichzeitiger Beteiligung der Bürgerschaft zu organisieren, sind wir überzeugt, dass wir gemeinsam mit ihm und den ihn unterstützenden Parteien und Gruppierungen die erfolgreiche Entwicklung der Stadt auch in den nächsten acht Jahren weiter vorantreiben können. Gleichzeitig freuen wir uns, wenn außerhalb des Wahlkampfes nun überparteilich die anstehenden Herausforderungen für Heidelberg sachorientiert angegangen werden können.

Während des gesamten Wahlkampfes keine Wechselstimmung – auch wenn die grüne Blase versucht hatte das heraufzubeschwören.

 Jan Gradel Stadtrat, Fraktionsvorsitzender CDU

Grüne geraten in Kritik der CDU: „Während des gesamten Wahlkampfes keine Wechselstimmung“

HEIDELBERG24: Was denken Sie, warum es in Heidelberg nicht zu einem politischen Wechsel kommen konnte?

Gradel (CDU): Weil Würzner einfach eine gute Arbeit macht. Um es auf den Punkt zu bringen. Die Menschen leben gerne in Heidelberg und fühlen sich sehr wohl. Aus diesen Gründen gab es während des gesamten Wahlkampfes keine Wechselstimmung – auch wenn die grüne Blase versucht hatte das heraufzubeschwören. Würzner hat sachlich und persönlich überzeugt. Die Heidelbergerinnen und Heidelberger honorieren Würzners unermüdlichen Einsatz für die Stadtgesellschaft.

Heidelberg ist in den letzten 16 Jahren stark gewachsen, das Gewerbesteueraufkommen konnte sich verdreifachen und unsere Stadt am Neckar hat sich zu einem attraktiven Standort für Wissenschaft und innovatives Wirtschaften entwickelt. In den Bereichen Familie, Schule, Umwelt, Klima und Sport ist Heidelberg ebenfalls gut aufgestellt und belegt deutschlandweit vordere Plätze

Sedlmeier (FDP): Die Menschen in Heidelberg haben sich für die Fortführung des erfolgreichen Kurses des amtierenden und zukünftigen OB und des ihn unterstützenden Bündnisses entschieden. Die erwähnten Erfolge von Eckart Würzner und seiner Unterstützer sprechen für sich.

Nachdem die Kandidaten der CDU und FDP im ersten OB-Wahlgang ausscheiden, analysieren die Parteien ihre Fehler

HEIDELBERG24: Was können Sie als Partei bei der nächsten OB-Wahl besser machen?

Gradel (CDU): Nach unserer Wahrnehmung hat die Würzner-Kampagne keine gravierenden Fehler gemacht. Das Wahlergebnis von Würzner ist überzeugend. Für uns als CDU wird die nächste OB-Wahl 2030 natürlich eine Herausforderung, da der OB nicht mehr kandidieren wird. Dieser Aufgabe werden wir uns aber rechtzeitig stellen und einen geeigneten Kandidaten oder Kandidatin finden.

Sedlmeier (FDP): Die Wahlkampfteams der FDP und aller Eckart Würzner unterstützenden Parteien und Gruppierungen haben mit ihrem hohen persönlichen Einsatz von vielen tausenden ehrenamtlichen Arbeitsstunden Außergewöhnliches geleistet und so den Wahlerfolg gemeinsam mit dem OB ermöglicht. Die nächste OB-Wahl in Heidelberg wird mit der jetzigen nicht vergleichbar sein, da der Amtsinhaber dann nicht mehr antreten darf. Die kommunalpolitischen Bündnisse bzw. Gruppierungen werden andere Kandidaten präsentieren. Wir werden uns in den nächsten Jahren auf diese Situation vorbereiten und sind optimistisch, dass wir auch in der sich dann ergebenden Konstellation einen erfolgreichen Wahlkampf führen werden. (mad)

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