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Rekord-OB Würzner: Zum 3. Mal zum Rathaus-Chef in Heidelberg ernannt

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Von: Pauline Wyderka

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Heidelberg - Am Dienstag (20. Dezember) tritt OB Würzner offiziell zum dritten Mal seine Amtszeit an. Die beginnt mit Sondersitzung und Festakt, bei denen Würzner auf die kommende Zeit einstimmt.

Zum Zeitpunkt des Siegs in der Wahl zum Oberbürgermeister in Heidelberg beträgt Würzners Amtszeit breits 16 Jahre. Nun sollen acht weitere folgen. Eine Zeitspanne, in der Kinder zu Erwachsenen werden, knapp ein Vierteljahrhundert. Nachdem das Regierungspräsidium Karlsruhe das Wahlergebnis der Oberbürgermeisterwahl vergangene Woche bestätigt hat, war es am Dienstag (20. Dezember) so weit: Würzner wird zum dritten Mal zum Rathaus-Chef von Heidelberg ernannt.

Würzner zum 3. Mal OB von Heidelberg: „Freue mich wie am ersten Tag“

Bei einer Sondersitzung des Gemeinderats erhält der alte und neue Stadtchef aus den Händen von Stadträtin Anke Schuster die Amtskette. Die Präsidentin des Regierungsbezirks Karlsruhe, Sylvia Felder, würdigt seine bisherigen 16 Jahre im Amt und wünscht viel Erfolg für die kommenden acht. Bei einem anschließenden Festakt im Theater Heidelberg führt Intendant Holger Schultze durch ein vielfältiges Programm, das die ganze Breite einer engagierten Stadtgesellschaft widerspiegelt.

Wird es beim dritten Mal nicht langweilig? Nicht, wenn es nach dem Rekord-Bürgermeister geht: „Ich freue mich noch genauso wie am ersten Tag, dass ich diese fantastische Stadt, unser wunderschönes Heidelberg, gemeinsam mit vielen Menschen gestalten darf. Es ist einfach großartig, für die international wohl bekannteste und romantischste Stadt Deutschlands mit die Verantwortung tragen zu dürfen. Ich bin überglücklich und dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen.“

OB Würzner lobt Engagement der Heidelberger, sieht aber auch die Herausforderungen

Weiterhin betont Würzner die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit: „Es ist wie in einem Ruderboot: Jeder trägt an seinem Platz dazu bei, das Boot voranzubringen. Wir brauchen dabei jede und jeden. Ein funktionierendes soziales Miteinander ist das Fundament für alles Gelingen in einer Stadt.“ Er lobt das Engagement der Heidelberger, wenn es um Unterstützung für Geflüchtete oder Jugend- und Kulturprojekte geht. Heidelberg habe bewiesen, dass es krisenfest und resilient sei.

Doch bei allem Lob sieht der neue alte OB auch nahende Herausforderungen: „Aber das reicht nicht. Wir müssen das Tempo weiter forcieren.“ Die Innovationskraft aus der aufgeschlossenen Stadtbevölkerung, den Betrieben, Hochschulen und Einrichtungen, müsse man nutzen. Wichtiges Handlungsfeld sei hier der Kampf gegen den Klimawandel, den er vor allem mit technischen Innovationen und einer Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs gewinnen will.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner erhält die Amtskette aus den Händen von Stadträtin Prof. Dr. Anke Schuster.
Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner erhält die Amtskette aus den Händen von Stadträtin Prof. Dr. Anke Schuster.  © Philipp Rothe

Würzner erwartet eine gute Zusammenarbeit: „Bürgerinnen und Bürger ziehen voll mit“

„Die Bereitschaft dafür ist da! Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen ziehen voll mit. Wir brauchen allerdings auch die Hilfe von Land und Bund – und einen Gemeinderat, der bereit ist, unangenehme Entscheidungen zu treffen und dazu auch zu stehen“, erklärt Würzner dazu.

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Indes kündigen am selben Tag die Heidelberger Grünen einen harten politischen Diskurs im Gemeinderat an. Ihnen reicht demnach ein „Weiter so“ nicht aus. (paw)

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