Die praktischere Lebenshilfe

9 Life Hacks für Heidelberger Studenten

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Studenten dieser Welt, euch eint etwas. Nämlich die Tatsache, dass der Monat meist wesentlich länger ist als das Geld. Da haben wir einige Tipps – nicht nur, aber auch zum Sparen.

Bafög – Standardsumme. Nebenjob maximal 406 Euro – auch dank Bafög. Dass da nicht wirklich viel übrig bleibt, um sich ein halbwegs spaßiges Leben zu machen, ist klar. Allerdings gehören die meisten Studenten ja eher zu den helleren Glühbirnen im Kronleuchter. Und da bietet es sich an, die (monetären) Hürden des Studentenlebens einfach auf die kreativere Art und Weise zu unterlaufen. Unsere Life Hacks wollen dabei die nötige Starthilfe geben. Aber: Mehr geht natürlich immer.

1. Hoch den Laptop 

Je nachdem, was man gerade damit anstellt, frisst ein Notebook mächtig Strom. Noch viel hungriger wird der Rechner jedoch, wenn er keine Luft bekommt. Das Problem: Die meisten Notebook-Lüfter sitzen an der Unterseite. Steht der Rechner nun flach auf dem Tisch, ist der Spalt für die kühlende Luft ziemlich schmal. 

Kein Thema: Einfach beim nächsten Einkauf einen großen Eierkarton mitbringen (die großen für 30 oder 36 Eier). Darauf wird der Laptop gestellt, der Rechner kann freier atmen, die Leistung steigt und der Lüfter muss nicht mehr so hart arbeiten und spart ein wenig Strom.

2. Adieu McD, Bonjour Home-Burger

Die meisten Studis, sofern sie nicht gerade der vegetarischen oder veganen Fraktion angehören, sagen nicht nein zu den leckeren Errungenschaften der Systemgastronomie. Doch ob nun das goldene M über der Tür hängt oder man „königlich“ bekocht wird, ist:

  • Fakt 1: Burger sind, was die Langzeitsättigung anbelangt, zumindest im Schnellrestaurant unverschämt teuer.
  • Fakt 2: Für die fünf, sechs, sieben Euro, die man für ein „Sparmenü“ ausgibt, kann man sich zuhause gleich mehrere dicke Burger reindrücken. Wie wäre es beispielsweise mal mit dem Crunchy Nut?
  • Fakt 3: Die selbstgemachten Hamburger kosten nicht nur viel weniger, sondern machen auch länger satt.
  • Fakt 4: Übriggebliebene Burger werden am Folgetag nicht labberig, wenn man sie in die Mikrowelle steckt. 

3. Check die Fachschaften

Jung, feierwillig, abgebrannt. Keine gute Kombination, wenn ein Sixpack Bier schon rund fünf Euro kostet. Aber es gibt (zumindest manchmal) einen Ausweg. Und zwar Partys der Fachschaften. Immer wieder finden die statt und oft genug gibt es da das magische Zauberwort „Freibier“. Tipp: Am besten bei sämtlichen Newslettern anmelden, dann verpasst man solche Momente garantiert nicht.

4. Ich lad auf

Einmal einen Rundumblick durchs Zimmer werfen, bitte. Wie viele Geräte liegen, stehen oder hängen dort, in denen eine Batterie steckt? Dürfen wir mal Vermutungen anstellen?

  • Uhr/Wecker
  • Mindestens 3 Fernbedienungen
  • Taschenlampe
  • Taschenrechner
  • Schnurloses Festnetztelefon

Sicherlich findet sich bei dem einen oder anderen auch noch eine Digicam und ähnliche Verbraucher. Und hier sollten samt und sonders Akkus statt Einwegbatterien drinstecken. Auf die Dauer spart man damit so einige Euros. Und es geht noch weiter. Es gibt praktisch kein Gerät mehr, für das man nicht Akkus nachkaufen könnte. Das gilt fürs Notebook ebenso wie für andere proprietäre Energietanks. Wenn das Original also schlapp macht, sollte man bloß nicht gleich das Angebotsheft vom Elektrodiscounter zur Hand nehmen, denn Neugeräte kann man später immer noch kaufen.

5. Kühlschrank-Selfie

Es soll ja ab und zu am Monatsanfang Studenten geben, die sich tatsächlich in einem Anfall von Verschwendungssucht den Kühlschrank vollpacken. Nicht wirklich sparsam aber ziemlich Stress-vermeidend ist es, genau im Anschluss ein oder am besten mehrere Fotos davon zu schießen. Nein, nicht um sein „Werk“ auf Snapchat zu präsentieren, sondern damit man künftig keine Einkaufslisten mehr schreiben muss – all die guten Sachen sind ja im Bild.

6. Ruhe im Kabelsalat

Bei jedem Handy ist ein USB-Kabel dabei. Auch beim Streaming-Stick. Bei der Kamera sowieso und jedem noch so einfachen Radio. Und das Problem ist: Der Berg an doppelt und dreifach vorhandenen Kabeln wächst. 

Kein Problem: Einfach leere Klopapier-Rollen aufheben. Dann die Kabel schön sauber aufrollen und ab in die leere Papprolle. Jetzt noch mit Edding draufschreiben, um welche Kabelsorte es sich handelt (Profis schreiben sogar die Kabellänge mit drauf) und in die nächste freie Schublade gepackt. Nie wieder Knoten und das richtige Kabel ist immer zu Hand.

7. Für das Extra-Aroma

Kaffee ist der Treibstoff der Studentenschaft. Die wenigsten gehen in die Vorlesung, ohne zumindest eine Tasse davon intus zu haben. Blöd nur, dass nicht nur das Kaffeepulver teuer ist (Pad- oder Kapselgeräte wird man als sparsamer Student ja wohl nicht verwenden), sondern auch die Filtertüten.

Auf die Herstellerversprechen vom „einzigartigen Aroma-Garant“ kann man getrost pfeifen. Dann lieber bei Taschentüchern oder Küchenkrepp zugreifen (oft stehen ganze Rollen auf Mensa-Tischen). Denn dieses Gebrauchspapier eignet sich nach etwas Einstiegslevel-Origami-Kunst hervorragend als kostengünstige Ersatz-Filtertüte.

Schon gewusst? Gut durchgespült und ohne Kaffeepulver eignen sich Kaffeemaschinen mit Warmhalteplatte auch noch dafür, Würstchen zu erwärmen und Wasser auf Trinktemperatur für Instantnudeln zu produzieren.

8. Bier her, schnell!

Das sind die schlimmsten Tage: Richtig viel Stress in der Uni gehabt und dann mit Entsetzen feststellen, dass die WG-Genossen kein einziges Bier in den Kühlschrank gestellt haben. Nicht verzweifeln, sondern lieber hoffen, dass wenigstens die Eiswürfelschale noch etwas außer Luft enthält. Und dann:

  • Große Schüssel mit kaltem Leitungswasser halb füllen
  • Eiswürfel hinzugeben
  • Eine gute Handvoll Speisesalz hinzukippen und verrühren
  • Bierflasche hineinlegen und mit einem Löffel dauernd das Wasser in Bewegung halten

Nach fünf Minuten sollte durch die Auflösung des Salzes in Natrium- und Chlorid-Ionen das Bier auf Trinktemperatur abgekühlt haben. Falls das nicht reicht, ein Blatt vom Küchenkrepp-Kaffeefilterstapel greifen, nass machen, die Flasche darin einrollen und für eine Viertelstunde ins Eisfach stellen – aber nicht länger, sonst besteht akute Frostgefahr.

9. Ich erinnere mich an den Geschmack

Schon mal was vom „gustatorischen Gedächtnis“ gehört? Das ist die ziemlich coole Fähigkeit unseres Gehirns, sich nicht nur an Geschmäcker zu erinnern, sondern auch Situationen, die damit verbunden sind. Und genau das kann man sich richtig gut fürs Lernen zunutze machen: Einfach beim Pauken einen Kaugummi kauen – nicht gerade Pfefferminz, sondern eine ziemlich einprägsame Geschmacksrichtung.

Bei der Klausur dann die gleiche Geschmacksrichtung kauen. Das wird automatisch dafür sorgen, dass man sich besser an das Gelernte erinnert. 

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