1. Heidelberg24
  2. Heidelberg

Heidelberg: „Stop Violence“ – 800 Menschen bei Solidaritäts-Kundgebung

Erstellt:

Von: Daniel Hagen

Kommentare

Am Bismarckplatz in Heidelberg findet am Donnerstagabend (24. Februar) eine Kundgebung statt.
Am Bismarckplatz in Heidelberg findet am Donnerstagabend (24. Februar) eine Kundgebung statt. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe

Heidelberg - Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag den Angriff auf die Ukraine befohlen. Auf dem Bismarckplatz findet eine Solidaritätskundgebung für die Ukraine statt.

Update vom 25. Februar: Rund 800 Menschen kamen am Donnerstagabend (24. Februar) zu einer Soldaritätskundgebung an den Bismarckplatz in Heidelberg. Aufgerufen hatten die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar und mehrere Gemeinderatsfraktionen. Die Teilnehmer setzten ein klares Zeichen gegen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Zahlreiche blau-gelbe Flaggen wurden geschwenkt, auf Postern und Plakaten war „Stop Violence“, „Poland 1939 - Ukraine 2022“, „Europa muss Putin stoppen“ oder „Stand with Ukraine“ zu lesen.

StadtHeidelberg (Baden-Württemberg)
Einwohnerzahl158.741 (31. Dez. 2020)
Fläche108,8 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

An der knapp zweistündigen Kundgebung nahm auch Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner teil. „Wir stehen an der Seite der Menschen in der Ukraine und senden ein klares Zeichen aus Heidelberg“, sagte das Stadtoberhaupt. Andere Redner sprachen aber auch die verfehlte Russland-Politik der vergangenen Jahre an. „In Heidelberg erinnern wir uns schmerzlich an die Annexion der Krim – auf der auch unsere Partnerstadt Simferopol liegt. Wir haben seither keine politischen Beziehungen mehr nach Simferopol. Aber wir haben nie aufgehört, uns um die Menschen dort zu kümmern. Und genau das muss jetzt unser aller Ziel sein, wenn es um die Menschen in der gesamten Ukraine geht“, betont Würzner.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) verwies darauf, dass man nach der Krim-Annektion 2014 in der Rhetorik zu weich gewesen sei. Vor allem vor dem Hintergrund, dass sich Heidelbergs Partnerstadt Simferopol auf der Krim befindet, habe man damals „fehlende Entschlossenheit“ gezeigt.

Heidelberg: Krieg in der Ukraine – Kundgebung am Bismarckplatz

Erstmeldung vom 24. Februar: Die Befürchtungen der ganzen Welt sind wahr geworden. Am Donnerstag (24. Februar) startet Russlands Präsident Wladimir Putin eine „Militäroperation“ im Nachbarland Ukraine – und beginnt damit einen weitreichenden Krieg. Aufgrund der dramatischen Entwicklung rufen die Deutsch-Ukrainische Gesellschaft Rhein-Neckar e.V. sowie die Gemeinderatsfraktionen von SPD, Grüne, FDP und CDU zu einer Kundgebung mit dem Motto „Frieden für die Ukraine!“ auf.

Wer an der Veranstaltungen teilnehmen möchte, sollte sich um 19 Uhr am Bismarckplatz in Heidelberg einfinden. „Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit den Menschen in der Ukraine solidarisch zeigen und mit uns gemeinsam ein Zeichen gegen diesen Angriffskrieg zu setzen“, heißt es auf der Facebook-Seite der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft. Ab 17 Uhr findet auch am Mannheimer Paradeplatz eine Kundgebung für die Ukraine statt. (dh)

Auch interessant

Kommentare